u16-Wahl Münster

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die bei der Kommunalwahl noch nicht wahlberechtigt sind können im Rahmen der u16-Wahl ihre Stimme abgeben.

Eine Stimmabgabe ist in der Mathilde Anneke Gesamtschule von 8–16 Uhr und im Paulushof von 12–18 Uhr möglich.

Weitere Informationen zur U16-Wahl gibt es auf der Website des Landesjugendrings NRW: https://www.ljr-nrw.de/u16-u18/

Wir GRÜNE unterstützen die u16-Wahl und setzen uns dafür ein, dass diese in Zukunft durch die Stadt stärker gefördert wird (Unsere Pressemitteilung zur u16-Wahl)


Diskursiver Spaziergang zu Denkmälern

Rund 50 Teilnehmende folgten am vergangenen Sonntag der Einladung der Grünen Landtagsabgeordneten Josefine Paul und ihres Kreisverbandes zum erinnerungskulturellen Stadtrundgang. Vom in der Diskussion stehenden Traindenkmal am Ludgerikreisel ging es mit Coronabedingtem Abstand entlang der Promenade zum Dreizehner-Denkmal und zum Stalingrad-Ehrenmal. „Denkmäler sind zwar in Stein gemeißelt, aber ihre Kontextualisierung und ihre Einbettung in die öffentliche Erinnerungskultur sind es nicht“, fasst die studierte Historikerin Paul zusammen. „Umso wichtiger ist der breite Diskurs über Erinnerung im öffentlichen Raum, ihre Kontroversen und die Frage von Sichtbarkeit.“ Insbesondere der Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte wird derzeit viel diskutiert. So gab es jüngst Farbaktionen am Traindenkmal und der zugehörigen Tafel. Auch die Teilnehmer*innen des Rundgangs beteiligten sich lebhaft an der Diskussion zur Erinnerungskultur, die Josefine Paul zwischen den Ausführungen des Stadtführers moderierte. Petra Dieckmann, kulturpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion, erläuterte den im Rat im Juni gefassten Beschluss: „ Wir freuen uns über die vorgesehene kritische Kommentierung einzelner Kriegerdenkmäler vor Ort und die ausführlichen Materialien, die online beim Stadtarchiv abzurufen sind. Zusätzlich denken wir über eine dauerhafte künstlerische Installation am Traindenkmal nach, die die Opfer sichtbar macht.“ Die stellvertretende Fraktionssprecherin im Landtag, Josefine Paul fordert daher: „Die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels deutscher Geschichte muss endlich auf allen Ebenen - ob Kommune, Land oder Bund - konsequenter vorangetrieben werden!“


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Diskussion mit Claudia Roth

Die grüne Kulturpolitikerin und Vizepräsidentin des deutschen Bundestags, Claudia Roth, ist am Freitag zu Gast am Hawerkamp. Mit dem Oberbürgermeister-Kandidaten Peter Todeskino diskutiert sie, wie Kultur die Corona-Zeit überleben kann.

"Vorstellungen wurden abgesagt, Theater und Kunstorte geschlossen. Unser kulturelles Leben war nicht nur schnell und hart von der Corona-Schließung betroffen, sondern leidet auch weiterhin unter den Einschränkungen", so Peter Todeskino. "Ohne öffentliche Förderung würden wir die kulturelle Vielfalt verlieren. In Münster haben wir den gesellschaftlichen Mehrwert erkannt und setzen zum Beispiel die Förderung, dauerhafte Sicherung und Weiterentwicklung des Hawerkamps fort. Die B-Side war nur der Anfang! "

Doch es gelte, zeitlich und örtlich weiter zu sehen: "Wie kann Politik der Kultur helfen, die Corona-Zeit zu überleben?" Antworten geben Roth und Todeskino am:

Freitag, 28.08. ab 20:30 Uhr (Einlass ab 20:00)

Titanickhalle, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster

Aufgrund der Corona-Hygiene können nur 50 Personen teilnehmen.

Gemeinsam mit Claudia Roth diskutieren wir über die Zukunft der Kulturschaffenden nach Corona.
Es muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden und die Corona-Abstandsregeln sind einzuhalten.
Eine Voranmeldung ist erforderlich.


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Grüne Politikerinnen zu Gast bei Frauen helfen Frauen e.V.

Die Autonomen Frauenberatungsstellen in NRW schlagen Alarm. Durch die Corona-Pandemie geraten die Beratungsstellen mit ihren ohnehin stets knappen Ressourcen an die Grenzen der Belastbarkeit.

In Münster haben sich jetzt die grüne Landtagsabgeordnete Josefine Paul und die grüne Ratskandidatin Andrea Blome mit Beraterinnen des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. am Hansaring zu einem Austausch über die aktuelle Situation getroffen.

Wie die 51 anderen Beratungsstellen auch, erhält der Verein 85 % der Personalkosten aus Landesmitteln. Der Eigenanteil wird überwiegend aus Spenden bestritten, von denen ein großer Teil von den Ratsuchenden selbst kommt. „Die Corona-Krise hat viele Frauen auch wirtschaftlich enorm belastet“, so Frauke Stampehl, Psychologin und Beraterin im Verein. „Wer selbst kein Geld hat, kann nicht spenden. Ebenso wie viele geflüchtete Frauen, denen wir ein niedrigschwelliges Angebot bieten wollen.“ Für die Beratungsstelle entstehe hier ein problematischer Kreislauf: „Je mehr geflüchtete Frauen zu uns kommen, umso mehr Dolmetschkosten haben wir und umso weniger Spenden erhalten wir.“

„Gewaltschutz ist eine staatliche Aufgabe“, so Josefine Paul. „Es müssen deutlich mehr Mittel in diese Infrastruktur.“ Insbesondere für die notwendigen Übersetzungskosten müsse auf Landes- und kommunaler Ebene eine Lösung gefunden werden. „Wenn Übersetzungen nicht gesichert sind, verlieren die Frauen das Vertrauen in die Beratungsstelle“, so die Befürchtung der Therapeutin Elke Lichtenstein.

Die Grünen in Münster werden die Gespräche mit beiden autonomen Frauenberatungsstellen insbesondere zur Frage der Übersetzungskosten fortsetzen, kündigte Andrea Blome an. „Wir wollen, dass die Beratungsstellen weiterhin offen für alle ratsuchenden Frauen sein können. Dafür brauchen sie mehr Planungssicherheit.“


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Offene Ganztagsschulen in Trägerschaft der freien Jugendhilfe überleiten

Wir Grünen begrüßen die Vorlage „Überleitung der Offenen Ganztagsschulen in die Trägerschaft der freien Jugendhilfe“ ausdrücklich. Sie entspricht dem gemeinsamen Antragsanliegen von CDU und Grünen und dem, was wir GRÜNEN von Beginn der OGS im Jahr 2003/2004 immer wieder gefordert haben. Doch die jahrelange andere Praxis in Münster hat es schwergemacht, Trägerwechsel anzuregen und umzusetzen, obwohl vieles versucht wurde.

Nun ist es endlich soweit. Dem Subsidiaritätsprinzip wird genüge getan. Es gibt ein gutes Konzept für das Verfahren der Überleitung. Alle möglichen Perspektiven und Bedenken(träger) von Schulleitungen und Kollegien, Personalrat und Schwerbehindertenvertretung, Eltern, Mitarbeitenden wurden in die Überlegungen einbezogen und Lösungen erarbeitet. „Klar geht aus der Vorlage hervor und das ist auch meine tiefste Überzeugung: Die Vorteile einer Übertragung an freie Träger aus der Perspektive der Kinder und das ist vorrangig auch meine Perspektive, aber auch aus der Perspektive vieler Fachkräfte, die an attraktiven Arbeitsplätzen interessiert sind, überwiegen eindeutig, so GAL-Ratsfrau Möllers.

Zu nennen sind hier:

  • Die freien Träger der Jugendhilfe sind i.d.R. breit aufgestellt, d.h. sie haben weitere Angebote und Einrichtungen wie z. B. Hilfen zur Erziehung, Beratungsstellen, heilpädagogische Tagesgruppen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit oder Schulsozialarbeit in ihrer Angebotspalette. Von diesen vielfältigen fachlichen Kompetenzen profitieren zukünftig die Schulen, Lehrkräfte, Eltern und vor allem die Kinder, insbesondere die Kinder mit sozialen und emotionalen Unterstützungsbedarfen, da sie individueller als bisher in der Schule begleitet und gefördert werden und passgenaue Unterstützungsangebote erhalten können.
  • Die freien Träger der Jugendhilfe bieten attraktive Arbeitsbedingungen, die eine ständige Fluktuation der Gruppenleitungen, wie sie die Stadt Münster aufgrund der geringen wöchentlichen Arbeitszeit seit Jahren zu beklagen hat, an. Das ist ganz im Sinne der Kinder, die personelle Kontinuität der Fachkräfte als Bezugspersonen brauchen.
  • Durch den Einsatz als Integrationskraft am Schulvormittag können Fachkräfte beim freien Träger eine Stundenerhöhung bis zur Vollzeitstelle erhalten, was für viele attraktiv ist.
  • Auch durch die zusätzliche Betreuung der OGS-Kinder in den Schulferien und/oder durch Betreuungszeiten der Kinder in den Randzeiten vor Schulbeginn und nach der regulären OGS-Zeit ab 16 Uhr, kann die wöchentliche Arbeitszeit erhöht werden.

„Ich freue mich wirklich, dass mein seit 16 Jahren konsequent verfolgtes Thema der Qualitätsentwicklung in der OGS mit den zuletzt in 2019 verabschiedeten OGS-Standards und jetzt mit der Sicherstellung der Trägervielfalt an den OGS noch in dieser Ratsperiode entschieden wird. Ziel erreicht!“

Absolut unverständlich sei das Verhalten der SPD im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien und im Rat zu dieser Vorlage gewesen. Obwohl im Ausschuss  und im Rat deutlich darüber informiert wurde, dass Träger und Schulen auf diese Vorlage warten und bereits 12 Schulen in den Startlöchern stehen, beharrte die SPD darauf, dass diese Vorlage coronabedingt zur Unzeit komme und die Schulen wichtigeres zu tun haben. Da passen die Wahlkampfslogans „Aufbruch für Münster“ oder „Wir machen Münster“ irgendwie nicht.


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Eine Kinderrechtekommission für Münster

GRÜNE und CDU wollen durch die Gründung einer unabhängigen Kinderrechtekommission in der Stadt Münster das Bewusstsein in der Stadtgesellschaft, in Politik und Verwaltung für die Kinder als Träger*innen von eigenen, unveräußerlichen Rechten schärfen und junge Menschen darin unterstützen, ihre Rechte zu verwirklichen. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Verwaltung noch vor Ende dieser Legislaturperiode eine Verfahrensvorlage zu unserem gemeinsamen Antrag vom 22. Mai 2020 gefertigt hat, die im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch beraten wird, so GAL-Ratsfrau Jutta Möllers.Read more


Online-Veranstaltung mit Cem Özdemir und Maria Klein-Schmeink zu B 51/64

Gemeinsam mit den Bürgerinitiativen entlang der B 51/64, laden die Grünen für den 24. August zu einer Onlineveranstaltung mit dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Bundestag, Cem Özdemir, ein.

Thema des Abends sind die Ausbaupläne der Bundesstraßen zwischen Münster und Rheda-Wiedenbrück.

Die Veranstaltung soll einen Überblick über die Situationen in den einzelnen Orten bieten und die Möglichkeiten beleuchten, über die auch der Bundesverkehrswegeplan noch einmal aufgeschnürt werden kann. Die Idee einer Onlineveranstaltung ist natürlich aus den Einschränkungen durch Corona entstanden. Andererseits erkennen wir aber die Chancen, die darin liegen, alle Bürgerinitiativen und alle grünen Orts- und Kreisverbände über die gesamte Strecke von Münster bis Rheda-Wiedenbrück an einen virtuellen Tisch zu kriegen.

Cem Özdemir wird die rechtliche Seite aus Berliner Sicht erläutern und verkehrspolitische Alternativen zu Straßenausbauten aufzeigen.

Es werden aber auch alle Bürgerinitiativen, sowie der Telgter Bürgermeister, Wolfgang Pieper, und Peter Todeskino, Oberbürgermeisterkandidat in Münster, zu Wort kommen.

Auch Fragen und Diskussionsbeiträge aus den Reihen der Teilnehmer*innen werden möglich sein.

Die Moderation übernimmt die Münsteraner Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink.

Ein Mitreden ist unter https://restream.io/live-studio/guest/eTVOWU5Ybs9j_E4kFUbKpu6D8IWvr38


Stadtrundgang - Denkmäler & Erinnerungskultur

Debatte um Umgang mit Denkmälern: Rundgang zu Erinnerungskultur
Am Sonntag, den 23. August bietet die Münsteraner Landtagsabgeordnete Josefine Paul einen Rundgang zu Erinnerungskultur in Münster an. Los geht es zu Fuß um 11 Uhr am Traindenkmal, Am Kanonengraben 17, ganz in der Nähe des Ludgerikreisels. „Anlässlich von Aktionen aus der Gesellschaft und der Debatte im Rat möchte ich bei einem Spaziergang vor Ort Raum zur Diskussion bieten“, so die stellvertretende Fraktionssprecherin und studierte Historikerin Paul. Ein Stadtführer wird an den einzelnen Denkmälern zuvor Geschichte und Fakten erläutern. Eine Anmeldung für die Veranstaltung des Kreisverbands der Grünen Münster ist nicht erforderlich, der Rundgang findet unter Beachtung der Hygieneregeln und mit Abstand statt.


Autobahn Mauritz Handorf Telgte stoppen

Peter Todeskino, OB-Kandidat für Münster, und Oliver Krischer, stellv. Vorsitzender der grünen Fraktion im Bundestag, laden ein: Der vierspurige Ausbau der B51 von Mauritz-Ost über Handorf wird eine beispiellose Verkehrslawine für Münsters Osten zur Folge haben. Wie können wir dieses Projekt stoppen, welches sind die Eckpfeiler einer klimagerechten Mobilitätspolitik?

Die Veranstaltung findet zusammen mit Meinolf Sellerberg, Ihrem Ratskandidaten für Handorf, statt.

Diese Veranstaltung findet auch um 18:00 in der Pleistermühle zusammen mit den Ratskandidierenden für Mauritz und Flussviertel und Mauritz-Ost statt.

Anmeldung
Um Anmeldung unter oder +49 163 60 65 793 wird gebeten.

Hinweise zur Hygiene:

Die Veranstaltung wird durchgeführt nach dem erforderlichen Schutzkonzept der Stadt Münster für die Corona-Pandemie.

 


Autobahn Mauritz Handorf Telgte stoppen

Peter Todeskino, OB-Kandidat für Münster, und Oliver Kirscher, stellv. Vorsitzender der grünen Fraktion im Bundestag, laden ein: Der vierspurige Ausbau der B51 von Mauritz-Ost über Handorf wird eine beispiellose Verkehrslawine für Münsters Osten zur Folge haben. Wie können wir dieses Projekt stoppen, welches sind die Eckpfeiler einer klimagerechten Mobilitätspolitik?

Die Veranstaltung findet zusammen mit Renate Paschert, Ratskandidatin für Mauritz und Flussviertel und Benedikt Spangenberg, Ratskandidat für Mauritz-Ost.

Diese Veranstaltung findet auch um 18:00 in der Pleistermühle zusammen mit den Ratskandidierenden für Mauritz und Flussviertel und Mauritz-Ost statt.

Anmeldung
Um Anmeldung unter oder +49 163 60 65 793 wird gebeten.

Hinweise zur Hygiene:

Die Veranstaltung wird durchgeführt nach dem erforderlichen Schutzkonzept der Stadt Münster für die Corona-Pandemie.