Deine Idee für NRW! Was willst du verändern?

Komm mit uns am 17.04. auf der Stubengasse direkt ins Gespräch!

In knapp einem Jahr wählt Nordrhein-Westfalen einen neuen Landtag. Wir GRÜNE übernehmen seit vier Jahren Regierungsverantwortung und wollen unsere Arbeit natürlich fortsetzen!

Dafür wollen wir deine Ideen!

Was willst du in NRW verändern?

Wir wollen es genau wissen und gemeinsam mit dir unser Land gestalten und noch besser für alle Menschen machen. Und deshalb wollen wir auch mit deinen Ideen für NRW unser Wahlprogramm für die Landtagswahl im Frühjahr 2027 entwickeln. Wir gehen auf Tour durchs ganze Land und machen Halt in vielen Städten und Gemeinden und auch in Münster. Komm vorbei und sprich direkt und persönlich mit uns darüber, welche Ideen du für NRW hast.

Musik, Drinks und Spiele – das alles wartet auf der Stubengasse auf dich. Komm gern vorbei und bring deine Freund*innen und deine Familie gleich mit. Wir freuen uns auf dich!

Falls du nicht vorbeikommen kannst, macht das nichts. Bringe deine Ideen und Perspektiven einfach online ein! Was soll besser werden, was soll bleiben, was muss dringend angepackt werden?

Bald kannst du uns bereits online deine Ideen schicken. Du möchtest den Start nicht verpassen? Dann melde dich hier an und wir schicken dir einen Reminder.

Und so geht es danach weiter

Die Gespräche und die Onlineeingaben aus unserer Ideentour fließen in unser Wahlprogramm ein. Darüber und über weitere Schritte informieren wir dich gerne ebenfalls per Mail.

Du möchtest über Neues sofort informiert werden? Trage dich für Updates der GRÜNEN NRW in unseren Newsletter ein.


Ein halbes Jahr im Rathaus - Austausch mit Tilman Fuchs

Seit dem 01. November hat Münster erstmalig einen Grünen Oberbürgermeister. Im Austausch mit allen Mitgliedern möchten wir schauen, was Tilman im ersten halben Jahr so erlebt hat. Wie blickt er auf das erste halbe Jahr seiner Amtszeit? Was waren die Highlights und wo ist noch Verbesserungsbedarf? Was waren die größten Überraschungen und welche Unterschiede gibt es zu seiner vorherigen Tätigkeit? Unter Moderation unserer Kreissprecherin Birgit Wolters wird Tilman über seine Erfahrungen berichten und natürlich für eure Rückfragen zur Verfügung stehen.


Grüner Workshoptag

Es gibt viele verschiedene Anlaufstellen, dein Engagement bei uns zu starten. Wir haben AGen, OVen, Kommissionen, Vereinigungen und weiteres. Gerne möchten wir dir noch einmal einen Überblick geben, was diese ganzen Gruppen sind und was sie machen. Dafür planen wir einen Markt der Möglichkeiten, wo sich die verschiedenen Gruppen vorstellen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es dann weiter mit konkreten Workshops, die dir einen Überblick darüber geben, wie du auf niedrigschwelliger Ebene einen Unterschied für uns Grüne machen kannst. Wer sind meine Ansprechpersonen, wenn ich aktiv werden möchte? Wie kann ich den Grünen auf Social Media helfen? Und wie und mit wem organisiere ich eigentlich eine Veranstaltung? Antworten auf alle diese Fragen bekommst du in unseren Workshops im Nachmittagsbereich.

Bitte meldet euch bis zum 8. April an, wenn ihr am Mittagessen teilnehmen möchtet.


Vernetzungstreffen für Frauen*

Kennst du das auch?!
  • Du hast ständig ein schlechtes Gewissen, weil du denkst, deinem Umfeld nicht gerecht zu werden, und irgendein Mann sammelt fröhlich weiter diverse Ämter und Posten?!
  • Du fragst dich, ob du einer bestimmten Aufgabe gewachsen bist, und irgendein Mann meldet sich schon, bevor er weiß, worum es geht?
  • Auf deinen Wortbeitrag reagiert kaum jemand und irgendein Mann sagt fast das gleiche und erhält jede Menge Zustimmung!
  • In einer Diskussion in bunter, fröhlicher Runde wägst du genau ab, was du sagen willst, und derweil haben einzelne Männer schon mehrfach das Wort ergriffen?!

Kennst du, so oder so ähnlich? Lasst uns mal drüber sprechen! 🙂

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März möchte ich euch herzlich zu einem Vernetzungstreffen für Frauen* einladen, um uns auszutauschen, näher kennenzulernen, vielleicht Pläne zu schmieden und Banden zu bilden. Denn das Patriarchat hat uns auch im Jahr 2026 noch fest im Griff.

Ob langjähriges Mitglied oder noch neu dabei:
Jede ist willkommen! Lasst uns ins Gespräch kommen über unsere vielfältigen Stärken, Ressourcen und Möglichkeiten, als Frauen* Politik zu gestalten.
Ich freue mich aufs Kennenlernen und den Austausch!
Bei Rückfragen meldet euch gern in der Geschäftsstelle.


Weil es Dein Recht ist. Was schützt uns vor Diskriminierung? Gespräch mit den Expert*innen

Mit: 

  • Dr. Zübeyde Duyar, Juristin im ADA-NRW – juristische Begleitung und Qualifizierung (AGORA in Castrop-Rauxel) und selbständige Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Asylrecht (Bielefeld)
  • Medya Mustafa, Antidiskriminierungsberaterin bei ADA-NRW, Caritas Münster und Ratsfrau für die Grünen in Münster
  • Mohamed Kouras, Antidiskriminierungsberater bei ADA NRW, DRK Münster und Antidiskriminierungstrainer bei CrossPäd e.V. (intersektionale Bildung)
  • Moderation: Dr. Linda Supik, selbständige Soziologin

 

Alle Menschen in Deutschland haben ein Recht darauf, nicht diskriminiert zu werden. Dies bestimmt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Aber warum ist das AGG so wenig bekannt, und warum merken wir davon so wenig im Alltag? Welche Diskriminierungserfahrungen müssen Menschen immer wieder machen, etwa, dass die Wohnung „schon weg“ ist, wie der Fall von Humaira Waseem deutlich machte, bei dem ihr der Bundesgerichtshof recht gab.

Auch jetzt schon gibt es die Antidiskriminierungsberatung in Münster als Teil eines Netzwerks in ganz NRW. Die Grünen, SPD und Volt im Münsteraner Stadtrat haben sich vorgenommen, die unabhängige Antidiskriminierungsberatung zu stärken. Gleichzeitig hat die Landesregierung in Düsseldorf das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) vorgelegt, das in den nächsten Monaten zur Abstimmung steht. Was wird ab Mitte des Jahres anders, wenn dieses Gesetz einige der rechtlichen Schutzlücken schließt?

Wir möchten diese Themen mit den geladenen Expert*innen und der Stadtgesellschaft diskutieren und die Möglichkeiten und Grenzen, das Recht auf Gleichbehandlung durchzusetzen, bekannter machen. Nach dem Podiumsgespräch können Fragen gestellt werden und im Anschluss gibt es bei kleinen Erfrischungen Gelegenheit zum weiteren Austausch.

Eingeladen sind alle Bürger*innen mit und ohne internationaler Familiengeschichte und individuellen Rassismuserfahrungen, die Interesse am Thema haben, Menschen in sozialen Berufen und alle, die sich gegen Rassismus und alle weiteren Formen von Diskriminierung in Münster einsetzen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung (damit es genug Stühle gibt) auf dieser Website wird gebeten.

Eine Veranstaltung der GRÜNEN Münster im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus


Kreismitgliederversammlung am 11.03.2026

Liebe Freund*innen,

wir laden herzlich ein zur Kreismitgliederversammlung (KMV) am

Mittwoch, 11. März 2026, 18:30 Uhr

Ratsgymnasium, Bohlweg 7, 48147 Münster

 

Vorschlag der Tagesordnung

1. Begrüßung, Formalia und Genehmigung der Tagesordnung

2. Bericht aus dem Landtag

3. Jahresabschluss 2025, Bericht der Kassenprüfung und Entlastung des Vorstands

4. Vorstandswahlen

5. Wahl Landesfinanzrat

6. Änderung Finanzordnung

7. Haushalt 2026

8. Anträge aus der Mitgliedschaft

9. Verschiedenes

 

Anmeldung und Digitale Abstimmung

Zur besseren Planung und Organisation der Mitgliederversammlung meldet euch bitte hier auf der Website zu der Veranstaltung an. Bringt bitte ebenfalls ein digitales Endgerät (Handy, Tablet, Laptop...) mit, da wir wieder digital abstimmen werden. Wenn ihr ein Endgerät benötigt, meldet euch bitte frühzeitig per Mail an kv@gruene-muenster.de in der Geschäftsstelle.

Antragsgrün

Unter diesem Link findet ihr das Antragsgrün mit allen Informationen, Anträgen und Bewerbungen.

Neumitglieder

Vor der Mitgliederversammlung gibt es zwischen 18:00 und 18:30 Uhr eine kleine Einführung für die, die zum ersten Mal bei einer Mitgliederversammlung dabei sind. Wir erklären euch die Formalia und erläutern die anstehenden Themen - und sind natürlich offen für eure Fragen.

Streaming

Die KMV wird per Zoom übertragen. Der Livestream dient nur dazu, die Inhalte der Versammlung verfolgen zu können, eine Beteiligung an Abstimmungen und Debatten ist bei digitaler Teilnahme nicht möglich.

Link: https://us02web.zoom.us/j/82256384741?pwd=anp4V055b0Q1VzFWbkZNRi9kNGNNUT09

Meeting-ID: 822 5638 4741
Kenncode: 732224


Grüner Treff

Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt am Freitag, den 10. April 2026, ab 16:00 Uhr zum nächsten GRÜNEN Treff ins GRÜNE Zentrum in der Windthorststraße 7 (gegenüber dem Hauptbahnhof) ein.
Im Mittelpunkt des GRÜNEN Treffs steht die Begegnung: Menschen kommen miteinander ins Gespräch, lernen sich kennen und tauschen sich in entspannter Atmosphäre direkt und auf Augenhöhe aus. Der Treff bietet bewusst Raum für eine Zusammenkunft jenseits formaler Sitzungen – offen für GRÜNE Mitglieder ebenso wie für politisch Interessierte.


Einblick in die Vorstandsarbeit

Liebe Grüne,

am 11.03. wählen wir den Vorstand für unseren Kreisverband. Doch was machen die einzelnen Funktionen im Vorstand eigentlich genau? Damit ihr einen Einblick bekommt, hat unsere Personalentwicklungskommission ein Angebot für alle Interessierten:

Am 18.02.2026 um 19 Uhr treffen wir uns digital mit einigen Personen aus dem jetzigen Vorstand. Diese werden ihre Aufgaben darstellen und stehen euch für Fragen zur Verfügung. Spätestens um 20:30 Uhr beenden wir den digitalen Austausch. Die Zoom-Zugangsdaten habt ihr am 28.01. per Mail erhalten.

Teilnehmen können alle Mitglieder - unabhängig davon, ob ihr selbst kandidieren wollt oder einfach neugierig seid. Wenn ihr an diesem Termin keine Zeit habt, aber trotzdem gerne Einblicke in die Vorstandsarbeit gewinnen möchtet, könnt ihr auch am 12. oder 26. Februar ab 19 Uhr an der Kreisvorstandssitzung im Grünen Zentrum teilnehmen. Für eine hybride Teilnahme an den Sitzungen meldet euch gerne unter kv@gruene-muenster.de
Solltet ihr Fragen zu einer möglichen Kandidatur oder den Wunsch zum persönlichen Austausch haben, meldet euch sehr gerne bei der Personalentwicklungskommission. Die Kontaktdaten findet ihr ebenfalls in der Mail vom 28. Januar. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt.


Kreismitgliederversammlung am 05.02.2026

Liebe Freund*innen,

wir laden herzlich ein zur Kreismitgliederversammlung (KMV) am

Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:30 Uhr

Ratsgymnasium, Bohlweg 7, 48147 Münster

Vorschlag der Tagesordnung

1. Begrüßung, Formalia und Genehmigung der Tagesordnung

2. Bericht aus dem Bundestag

3. Bericht aus dem Vorstand

4. Wahl zum Landesparteirat

5. Wahl Personalentwicklungskommission

6. Satzungsänderung

7. Änderung Vielfaltsstatut

8. Bericht FINTA*-Quotierung

9. Verschiedenes

Anmeldung und Digitale Abstimmung

Zur besseren Planung und Organisation der Mitgliederversammlung meldet euch bitte vorab auf dieser Seite zu der Veranstaltung an. Bringt bitte ebenfalls ein digitales Endgerät (Handy, Tablet, Laptop...) mit, da wir wieder digital abstimmen werden. Wenn ihr ein Endgerät benötigt, meldet euch bitte frühzeitig per Mail an kv@gruene-muenster.de in der Geschäftsstelle.

Antragsgrün

Unter diesem Link findet ihr das Antragsgrün mit allen Informationen, Anträgen und Bewerbungen.

Input zu den Betriebsratswahlen

Im Frühjahr dieses Jahres stehen in vielen Betrieben wieder Betriebsratswahlen an. Vor der offiziellen Mitgliederversammlung möchten wir ab 18:30 Uhr in einem einstündigen Workshopformat auf die Bedeutung der Betriebsratsarbeit für unsere Demokratie aufmerksam machen und zeigen, warum die Betriebsräte durch eine Unterwanderung durch rechte Akteur*innen bedroht sind. Kommt dazu und mischt euch ein.

Neumitglieder

Vor dem Workshop gibt es zwischen 18:00 und 18:30 Uhr eine kleine Einführung für die, die zum ersten Mal bei einer Mitgliederversammlung dabei sind. Wir erklären euch die Formalia und erläutern die anstehenden Themen - und sind natürlich offen für eure Fragen.

Streaming

Die KMV wird per Zoom übertragen. Der Livestream dient nur dazu, die Inhalte der Versammlung verfolgen zu können, eine Beteiligung an Abstimmungen und Debatten ist bei digitaler Teilnahme nicht möglich.

Link: https://us02web.zoom.us/j/82256384741?pwd=anp4V055b0Q1VzFWbkZNRi9kNGNNUT09

Meeting-ID: 822 5638 4741
Kenncode: 732224


Neumitgliedertreffen

Am Dienstag, 28. April 2026 ab 19 Uhr begrüßen wir im Grünen Zentrum, Windthorststraße 7, unsere Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann, Sprecherin für Demokratie und Verfassungsschutz. Deshalb steht diesmal die Landespolitik im Mittelpunkt: Dorothea berichtet von ihrer Arbeit im Landtag und im Wahlkreis – und ihr könnt ihr direkt Fragen stellen. Außerdem schauen wir gemeinsam, wie wir als Mitglieder von Münster aus auf die Landespolitik einwirken können, etwa über Landesdelegiertenkonferenzen oder die Landesarbeitsgemeinschaften. Mit Blick auf die kommende Landtagswahl in NRW ist das gerade ein besonders spannender Moment dafür.

Aber es geht nicht nur um Landespolitik: Wir wollen wie immer schauen, wie du aktiv in der Partei werden kannst – und stellen Menschen und Strukturen vor, damit dir der Einstieg leicht fällt.


Grüne in Westfalen verurteilen massiven politischen Vandalismus 

Seit April haben die Parteien die heiße Phase des Europawahlkampfs eingeläutet.
Doch statt politischer Inhalte bestimmen gewalttätige Übergriffe auf Politiker, Wahlhelfende und Menschen im politischen Ehrenamt die Schlagzeilen. In Westfalen sind Wahlplakate, insbesondere von den Grünen, gezielt zerstört worden.

„Wir verurteilen jegliche Art von Gewalt und ganz besonders solchen Vandalismus
auf das Allerschärfste. Diese Art mutwilliger Zerstörung stellt eine neue Stufe der Bedrohung unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung dar“, erklärt Janina Singh, eine der beiden Grünen-Kandidaten in Westfalen für Europa. „Eine Zerstörungswut in diesem Ausmaß hat es in vergangenen Wahlkämpfen noch nicht gegeben. Man kann Plakate zerstören, aber nicht unseren Einsatz für die Demokratie“, betont Dr. Philipp Mathmann, der andere Grünen-Kandidat in Westfalen für Europa. „Es ist offenkundig, dass die Zerstörung durch Einzelne bzw. kleine Gruppen passiert und keine breite Meinung repräsentieren. Es sagt aber etwas über den Zustand einiger Teile unserer Gesellschaft aus. Wir hoffen, dass die geistigen Brandstifter, die zu solch antidemokratischem Verhalten motivieren, nicht auch noch bei der Europawahl Bestätigung finden”, ergänzt Mathmann.


Dringende Überarbeitung der gesetzlichen Regelungen angesichts des Falles der SEK-Polizist*innen in Münster gefordert

Mit großer Sorge haben die GRÜNEN in Münster die Medienberichte über die eingestellten Verfahren gegen fast alle SEK-Beamt*innen aufgenommen.
Nachdem die Polizei Bielefeld Ermittlungen gegen 16 Polizist*innen eingeleitet hat, die in Gruppenchats mit rassistischen, rechtsextremen Inhalten und sexualisierten Darstellungen von Jugendlichen verwickelt waren, sind sie ohne ernsthafte strafrechtliche Konsequenzen wieder im Dienst.
Ali Saker, Mitglied des Kreisvorstandes, erläutert: "Dass die gewaltverherrlichenden, rassistischen und rechtsextremen Inhalte in diesen Chatgruppen ohne strafrechtliche Konsequenzen bleiben, stört das Vertrauen zwischen der Polizei und den Menschen in NRW."
  
Diese derzeitigen gesetzlichen Regelungen bedürfen dringend einer Überarbeitung auf Bundesebene, damit Gerichte in die Lage versetzt werden, derartige Aussagen zu ahnden. 
"Die Empörung von Menschen vor Ort, dass keine strafrechtlichen Konsequenzen folgen, ist sehr verständlich. Es spricht für Münster, dass hier aktiv jeder Form des Rassismus entgegengetreten wird", so Landtagsabgeordnete Dorothea Deppermann
Die GRÜNEN setzen sich weiter dafür ein mit der Stelle einer / eines unabhängigen Polizeibeauftragten zur Weiterentwicklung der Polizei beizutragen und eine Ansprechperson auch für Beamt*innen, die sich von Rechtsextremismus und dem Austausch von strafbarem Material distanzieren wollen, zu bieten. 

GRÜNE schlagen "Heiz-Hammer" als Unwort des Jahres vor

"Heiz-Hammer", "Energie-Stasi", "Atombombe für unser Land"; die GRÜNEN in Münster zeigen sich besorgt über die Verrohung der politischen Kommunikation in Deutschland. Es sei gut, dass das Gebäudeenergiegesetz nun doch diese Woche im Bundestag beraten werden könne.

"Wir hoffen, dass nun die Blockadepolitik der FDP endet und konstruktiv an der Verbesserung des Gesetzes gearbeitet werden kann. So bekommen die Menschen Planungssicherheit und die Verunsicherung der Leute hat dann hoffentlich bald ein Ende", sagt Birgit Wolters, Co-Sprecherin der münsteraner GRÜNEN.

Besonders beunruhigt die GRÜNEN, dass zahlreiche Medien die Wortwahl populistischer Zeitungen und Parteien, also politische Kampagneninhalte unkritisch übernehmen und damit verbreiten und fördern. Die GRÜNEN erinnern an Begriffe wie Dönermorde, Sozialtourismus, Corona-Diktatur, Gutmensch und Lügenpresse, die allesamt "Unwörter des Jahres" wurden, weil sie gegen das Prinzip der Menschenwürde und der Demokratie verstoßen, gesellschaftliche Gruppen diskriminieren und diffamieren oder euphemistisch oder gar irreführend wirken.

Jörg Rostek, Co-Sprecher der GRÜNEN in Münster, kommentiert: "Die bisherige von der FDP ausgelöste Hängepartie kombiniert mit dem Populismus von CDU/CSU und der BILD-Zeitung ist beispiellos und hat bereits großen schaden angerichtet. Wir fürchten, dass die Situation eskalieren und Menschen zu schaden kommen könnten, wenn sprachlich nicht abgerüstet wird. Um diese Forderung zu unterstreichen, schlagen wir den Begriff Heiz-Hammer als Unwort des Jahres vor."

 


Foto: ha11ok / Pixabay


"Die Früchte der Freiheit" - GRÜNE unterstreichen Solidarität mit iranischer Freiheitsbewegung

Vergangenen Samstag hat der Co-Sprecher der GRÜNEN, Jörg Rostek, in einer Rede die Solidarität der GRÜNEN mit der iranischen Freiheitsbewegung unterstrichen.

"Wir GRÜNE stehen an der Seite der Menschen im Iran. Gemeinsam kämpfen wir täglich den gleichen Kampf für die Gleichberechtigung und Gleichstellung der Geschlechter", sagte Jörg Rostek in seiner Rede.

Die Protestierenden, viele davon Iraner*innen im Exil, protestieren jeden Samstag auf dem Stubengassenplatz in Münster ab 14:00 Uhr gegen das Mullahregime.

 

Nachholbedarf in Sachen Gleichstellung

Rostek betonte, dass auch in Deutschland nicht alles "eitel Sonnenschein" sei. Zwar seien in Deutschland, anders als im Iran, Frauen gleichberechtigt, von Gleichstellung sei man allerdings noch weit entfernt. Als Beispiel führte er eine wesentlich schlechtere Altersversorgung für Frauen an, aber auch, dass die "Care-Arbeit", also die Betreuung von Kindern und Alten,vorwiegend von Frauen geleistet werde. Im Bundestag sei die Frauenquote auf knapp 34 Prozent gesunken. Würden die GRÜNEN ihre Vergabe von Parteiämtern und Kandidaturen bei Wahlen nicht nach Geschlechtern quotierten, so dass "höchstens die Hälfte der Macht den Männern" gehöre, wäre die politische Repräsentanzbilanz wohl noch schlechter, betonte Rostek. In Münster würden die GRÜNEN sogar intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans- und agende Personen bei der Quotierung von Redebeiträgen miteinbeziehen.

 

"Entweder alle sind frei, oder niemand ist es"

Rostek verurteilte das iranische Mullahregime als Verbrecherregime. Dass Frauen im Iran ohne die Zustimmung des Mannes ein Reisepass verweigert werde, dass die Aussage von Frauen vor Gericht im Vergleich zur Aussage eines Mannes nur die Hälfte zähle und Vergewaltigung in der Ehe im Iran keine Straftat sei zu verurteilen und begründe, warum so viele Menschen im Iran ihr Leben riskierten, um endlich die Freiheit zu erlangen, die sie verdienten. Die Ermordung der Iranerin Zhina Mahsa Amini am 16. September 2022 durch die Sittenpolizei in Teheran, habe das Fass zum überlaufen gebracht.

"Wenn es eine Frau treffen kann, dann kann es alle treffen", so Jörg Rostek in seiner Rede. "Sind die Frauen nicht frei, ist niemand frei. Frauenrechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind nicht verhandelbar."

 

Bis der Baum fällt...

Rostek betonte, dass auf Drängen von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock die Europäische Union weitere Sanktionen gegen die Verantwortlichen im Iran beschlossen habe, aber weitere Schritte noch folgen"müssten. Das iranische Mullahregime, so Rostek, sei wie ein in die Jahre gekommener alter morscher Baum, der sich noch im Wind halte, aber wenn der Sturm kommt, endlich umfalle. Durch die Proteste sei er angesägt.

"Die Revolution mag gerade in iranischen Gerichten zu unrecht zum Tode verurteilt werden, lebt aber in den Herzen der Menschen. Denn wer einmal die Früchte der Freiheit gekostet hat, wird diesen Geschmack nie vergessen", so Rostek.


Vorstand wieder vollständig

Die GRÜNEN in Münster haben Birgit Wolters mit großer Mehrheit zur neuen Co-Sprecherin gewählt. Sie ist aktives Mitglied, Co-Sprecherin der GRÜNEN AG Schule und Bildung und Mitglied des Schulausschusses der Stadt Münster.

„Es liegt mir, wertschätzend zuzuhören. Ich halte das für mindestens ebenso wichtig wie das Reden und Diskutieren“, so Birgit Wolters in ihrer Bewerbungsrede. „Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit im gesamten Vorstandsteam und möchte auch die guten Impulse der Strukturkommission mittragen und verstetigen.“

Politische Geschäftsführung gewählt

Offiziell gewählt wurde auch Fabian Müller als politischer Geschäftsführer, der dieses Amt als Vorstandsmitglied bereits seit vergangenem Herbst kommissarisch ausgeübt hat.

„Ich freue mich darauf, in der neuen Aufgabe tatkräftig daran mitzuarbeiten, dass wir grüne Politik noch wirksamer auf die Straße - oder besser noch: den Radweg - bringen – auch jetzt gerade zwischen den Wahlkämpfen“, bestätigte Fabian Müller.

Bereits bei der letzten Kreismitgliederversammlung im März wurde Svenja Bloom als weiteres Mitglied des Vorstands gewählt. Damit ist der geschäftsführende Kreisverbandsvorstand der GRÜNEN in Münster komplett, dem nun neben Birgit Wolters und Fabian Müller auch Co-Sprecher Jörg Rostek und Schatzmeisterin Corinna Schoneberg angehören. Weitere Vorstandsmitglieder sind weiterhin Judith Petersen, Ali Saker und Ulrich Kathöfer. Mit frauen- bzw. queerpolitischer beratender Funktion gehören dem Vorstand Lena Ilsemann und Joanna Delicaris an.

 


Foto: Der neue Vorstand v.l.: Svenja Bloom, Fabian Müller, Jörg Rostek, Corinna Schoneberg, Birgit Wolters, Ulrich Kathöfer, Joanna Delicaris, Lena Ilsemann, Ali Saker (auf dem Foto fehlt: Judith Petersen)


KMV mit Josefine Paul und Pegah Edalatian

Die GRÜNEN in Münster freuen sich auf die kommende Mitgliederversammlung. Sie wird am Dienstag, 16. Mai 2023 um 19:00 Uhr in der Mensa im Ratsgymnasium, Bohlweg 7, 48147 Münster, beginnen. Sie laden alle Interessierten herzlich dazu ein.

 

Prominenter Besuch

Bereits um 18:00 Uhr startet ein bei den GRÜNEN beliebtes Austauschformat, das GRÜNE SOFA. Mit dabei sind Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration in der Landesregierung NRW und und Pegah Edalatian, stellvertretende Bundesvorsitzende und Vielfaltssprecherin der Grünen. Beide werden auch auf der Mitgliederversammlung selbst sprechen. Für die Kommunalpolitik wird der Vortrag von Andrea Blome, verkehrs- und gleichstellungspolitische Sprecherin der Ratsfraktion, besonders interessant sein. Sie wird über die Erfolge in Sachen Verkehrs- und Gleichstellungspolitik der letzten 2,5 Jahre sprechen.

 

Zur Tagesordnung

Die Mitgliederversammlung wird sich unter anderem einem Antrag widmen, der auf Bundesebene klarstellen soll, dass Kreis- und Ortsverbände ihre Redner*innenlisten nicht nur nach Frauen, sondern auch nach FINTA*(Fußnote, s.u.) Personen quotieren können, so wie es im KV Münster schon länger der Fall ist.

Außerdem soll die Wahl einer neuen Sprecher*in des Kreisverbandes und der politischen Geschäftsführung stattfinden. Darüber hinaus hat der Kreisverbandsvorstand einen Vorschlag für eine Reform der Beitragsordnung vorgelegt.

Die Tagesordnung ist zu finden unter https://kmv-ms.antragsgruen.de/

 

Jörg Rostek, Co-Sprecher der GRÜNEN in Münster, sagt dazu: "Drei starke Frauen berichten über ihre Arbeit in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik und über wichtige Themen unserer Zeit. Das und unsere Anträge an die Mitgliedschaft sind einen Besuch wert. Wir freuen uns auf viele Mitglieder und Gäste."

 

Hinweis an die Medien: Falls Sie Interesse an einem Gespräch oder Interview mit einer der Redner*innen haben, melden Sie sich bitte bei unserer Geschäftsstelle, so dass wir Ihre Anfrage vermitteln können. Kontakt: kv@gruene-muenster.de

 

FINTA = Frauen, Inter, Nicht-binäre, trans, und asexuelle Menschen


9. Grüne Artenschutzkonferenz 2023 Münsterland

Wasser - Hitze - Artenschutz

Nach drei Jahren können wir nun wieder im vertrauten Rahmen eine Artenschutzkonferenz als Präsenzveranstaltung anbieten.

Wenn es aktuell in der Öffentlichkeit um die Bewältigung von akuten und zukünftigen Heraus- forderungen geht, stehen häufig die Überwindung der Pandemiefolgen oder die Versorgung mit bezahlbarer Energie im Vordergrund. Doch der schleichende Verlust an Artenvielfalt und natürli- chen Lebensräumen schreitet fort und droht zum Randthema zu werden. Hinzu kommt, dass die Gesetzgebung zur Beschleunigung einer notwen- digen Versorgung mit erneuerbaren Energien den Artenschutz deutlich schwächen könnte.

Daher soll die 9. Artenschutzkonferenz nun die Wahrnehmung dafür schärfen, dass wir uns auch um die langfristige und nachhaltige Sicherung unserer Lebensgrundlagen kümmern müssen und dass dabei die Erhaltung der Biodiversität gerade auch im Zusammenhang mit der Bewältigung des Klimawandels zu den zentralen Herausforderun- gen gehört.

Daraus ergibt sich der Rahmen für unsere diesjähri- ge Konferenz: „Wasser - Hitze - Artenschutz“. Dabei ist es uns wichtig, dass exemplarisch möglichst viele Erfahrungen, Erkenntnisse und Blickwinkel dargestellt werden, um die Komplexität der vor uns liegenden Aufgaben zu verdeutlichen.

Mit der diesjährigen Artenschutzkonferenz möchten wir wieder für die verschiedenen Akteur*innen aus Politik, Behörden, Wissenschaft, Landwirtschaft und Naturschutz eine Diskussionsplattform bieten. Daher sind auch Teilnehmer*innen aus unterschied- lichen gesellschaftlichen Gruppen willkommen, die an der Bewirtschaftung und Pflege unserer Natur- und Kulturlandschaft verantwortlich teilhaben und denen der Naturschutz am Herzen liegt.

Internetseite: artenschutzkonferenz.de

Teilnahme: Es wird ein Kostenbeitrag von 5 € pro Person erhoben.


Programm

Moderation der Konferenz: Dr. Tanja Busse

11:00 Uhr Grußworte (ca. 25 Min.)
Steffi Lemke, Bundesumweltministerin, DIGITAL Mechtild Schulze Hessing, Vorsitzende Regionalrat Münster, Bürgermeisterin Borken
Wilfried Stein, Bezirksbürgermeister, Hiltrup, Berg Fidel, Amelsbüren

11:25 Uhr Keynote speaker
Bernd Ulrich, stellv. Chefredakteur DIE ZEIT

11:45 Uhr Fachvorträge: „Bestandsaufnahmen“ (ca. 60 Min.)
Dr. Ute Hamer, Institut für Landschaftsökologie, Bodenökologie und Landnutzung

Bedeutung von Bodenlebewesen für die Wasserspeicherung - Mikroorganismen, Wurzeln, Regenwürmer & Co
Tobias Heggemann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Biodiversität, Landwirtschaft und ländliche Räume im Klimawandel
Dr. Olaf Niepagenkemper, Fischereiverband Nordrhein-Westfalen e. V.

Klimawandel und Gewässer – wie geht es eigentlich unseren heimischen Fischen?
Dr. Hartwig Mennen, Pro Teuto Grundwasserschutz, Kalkabbau und Erhaltung prioritärer Lebensräume (Kalktuffquellen im Teu- toburger Wald)

13:15 Uhr Fachvorträge: „Konzepte, Lösungen, Ausblicke“ (ca. 75 Min.)

Henry Tünte, BUND
Klimafolgenanpassung - Notwendige Schritte zum Schutz und zur Wiederherstellung unseres Arteninventars aus Sicht des BUND

Birgit Beckers, Dachverband Biologische Stationen in NRW e. V. und LIFE-Projekt Wiesenvögel NRW
Wiesenvogelschutz in Zeiten des Wassermangels und Best-Practice Beispiele im LIFE-Projekt

Dr. Britta Linnemann, NABU-Naturschutzstation Münsterland e. V.
Bodenwasser und Vitalität von Wäldern – Beispiel einer praktischen hydrologischen Optimierung in Wäldern und Waldmooren

Kristian Lilje, NABU-Naturschutzstation Münsterland e. V.
Energie - Weidelandschaften; Regenerative Energie, Wasser und Biodiversität zusammen denken

Katharina Teickner, Umweltamt, Stadt Hamm
Erlebensraum Lippeaue im Klimawandel - Stadtnah Natur genießen

15:00 Uhr Themen-Tandem (moderiert): (ca. 20 Min.)

Dr. Josef Tumbrinck, Bundesumweltministerium
Die neuen Artenhilfsprogramme der Bundesregierung

Dr. Jan-Niclas Gesenhues, MdB
Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (Moore/Wiedervernässung)

15:20 Uhr Podium: (ca. 30 Min.)
Artenschutz im Klimawandel: Gemeinsam Verantwortung übernehmen? Wer - wann - wie?
Susanne Schulze Bockeloh, Landwirtin, DBV-Vize- präsidentin und WLV Kreisvorsitzende Münster Heinrich Rülfing, Biolandwirt, Kreis Borken; Regionalwert AG Münsterland
Susanne Wangert, Sprecherin Landesfachausschusses Landwirtschaft im NABU NRW
Dr. Arnt Baer, Gelsenwasser

15:50 Uhr Schlusswort: (ca. 5 Min.)

Norwich Rüße, MdL
Bilanz der Konferenz und Ausblick


"Parlamentarische Beobachter*innen" sind für eine Demokratie unerlässlich

Die GRÜNEN in Münster weisen die Kritik an Bezirksbürgermeister Stephan Nonhoff (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN/GAL), er habe trotz Kenntnis einer Aktion des zivilen Ungehorsams der Gruppe "Letzten Generation" diese nicht den Behörden gemeldet, zurück. Auch habe er nicht an der Aktion selbst teilgenommen, sondern nur als Beobachter fungiert.

 

Deeskalierend und vermittelnd

Die GRÜNEN betonen, dass es üblich sei, dass Politiker*innen sich bei Demonstrationen oder Aktionen des zivilen Ungehorsams vor Ort als sogenannte "parlamentarische Beobachter*innen" betätigen. In dieser Rolle schützen sie nicht nur die Versammlungsfreiheit (nach Artikel 8 GG), sondern wirken deeskalierend und versuchen, falls nötig, zwischen Demonstrationsteilnehmenden, Polizeibeamt*innen und weiteren Beteiligten zu vermitteln und Konfliktsituationen zu befrieden. Für diese Aufgabe sei ein tragbares Vertrauensverhältnis zwischen allen Beteiligten unerlässlich. Dabei komme es auch vor, dass Politiker*innen kurzfristig von Aktionen erführen oder gebeten werden, die Beobachter*innrolle einzunehmen.

 

Schutz der Versammlungs- und Pressefreiheit

"Parlamentarische Beobachter*innen sind für die Demokratie unerlässlich. Sie schützen damit nicht nur in unübersichtlichen und brenzligen Situationen die Versammlungs- sondern grundsätzlich auch die Pressefreiheit", erläutert der Co-Sprecher der GRÜNEN in Münster, Jörg Rostek. "Das sollten auch CDU und FDP, die sich doch auch den Bürgerrechten verpflichtet fühlen, nachvollziehen können. Dass sie stattdessen versuchen, einen Bürgermeister, der sich stark für die Menschen in Münster-Mitte einsetzt und für alle Bürger*innen ansprechbar sein will, zu kriminalisieren, ist sehr schade", ergänzt Rostek.


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