Sommerfest Grüne Münster

Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen,

unser GRÜNES Sommerfest steht vor der Tür. Nachdem im letzten Jahr unser Sommerfest leider ausfallen musste, freuen wir uns umso mehr, mit euch zusammen diese Tradition wieder aufleben zu lassen!

Am Samstag, 17. Juli 2021 ab 15:30 Uhr treffen wir uns auf einer Wiese Nähe Spielplatz im Wienburgpark. Bitte meldet euch zwecks besserer Planung an unter sommerfest-gruene-muenster

Wir sorgen für Hauptspeise und Getränke. Für den Nachtisch bitten wir euch, etwas fürs Nachtischbuffet beizusteuern; ein bunter Obstsalat, frisches Obst (bitte vorher waschen ;-)), Käse, Muffins, Mousse au Chocolat, Crumble oder, oder ... Wir freuen uns auf einen bunten Mix.

15:00 Uhr Vorprogramm: Lesung für Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene aus dem Buch „Freibad - Ein ganzer Sommer unter dem Himmel"von und mit Will Gmehling, ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis 2020 (Treffpunkt 14:45 Uhr auf der Wiese im Wienburgpark)

15:30 Uhr offizieller Beginn

16:00 Uhr Begrüßung durch den Vorstand und Maria Klein-Schmeink, unserer Direktkandidatin für die Bundestagswahl

16:30 Uhr Führung mit Wilm Weppelmann, Künstler und Gründer der Freien Gartenakademie

17:30 Uhr gemeinsames Abendessen 

18:15 Uhr Livemusik mit "Karina mit K"

Unser neues E-Lastenfahrrad ist da! Neben einer Probefahrt habt ihr während des Sommerfests die Möglichkeit, für das Lastenfahrrad einen Namen vorzuschlagen.

Wir freuen uns darauf, Freund*innen wieder zu treffen und in spannenden Gesprächen neue Bekanntschaften zu schließen. Für Neumitglieder gibt es einen separaten Tisch als Anlaufstelle. So bekommt ihr schnell Anschluss.

Bitte beachtet die Einhaltung der gängigen Corona-Regeln, wie negativer Corona-Test (mit Ausnahme für vollständig Geimpfte) und Abstand halten.

Mit GRÜNEN Grüßen

Der Vorstand

PS. Ab 13:00 Uhr findet an gleicher Stelle ein Wahlkampf-Workshop statt. Wir machen euch fit für die Infostände und geben Tipps, wie ihr GRÜNE Inhalte rüberbringen und mit den Leuten ins Gespräch kommen könnt. Es gibt ausreichend Raum für Fragen, Sorgen und ähnliches, nicht nur aber besonders für alle neuen Wahlkämpfer*innen, die das erste Mal im Wahlkampf dabei sind.Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen. Meldet euch bei Johann unter , wenn ihr dabei seid.


GRÜNE zur Busspur auf der Weseler Straße: „Zeit, dass die Busspur kommt“

„Es ist längst Zeit, dass die Busspur im nördlichen Teil der Weseler Straße kommt“, machen die GRÜNEN Verkehrspolitiker*innen Carsten Peters und Jule Heinz-Fischer deutlich: „Der Busverkehr muss gestärkt werden und der Umstieg vom PKW auf den Bus ist attraktiv, wenn der Bus schneller als der PKW ist und eine eigene Spur hat. Dies funktioniert nur durch Umverteilung des Verkehrsraums zulasten des motorisierten Individualverkehrs!“

Bei der Busspur auf der Weseler Straße darf es aber bei Weitem nicht bleiben. Seit langem liegen der Verwaltung politische Beschlüsse für weitere Busspuren zur Umsetzung vor: „Noch unter schwarz-grün wurde auf Initiative der GRÜNEN die Verdoppelung der Busspurlänge im Stadtgebiet von 10 auf 20 Kilometer beschlossen. Ebenfalls wurde beschlossen, dass es eine durchgehende Busspur vom Hauptbahnhof bis zum Landeshaus geben soll. Wir erwarten, dass diese Projekte zeitnah umgesetzt werden.“


Grüne begrüßen konsequentes Durchgreifen der Stadt anlässlich illegaler Baumfällungen

Die Grünen im Rat der Stadt Münster begrüßen, dass die Stadt Strafanzeige anlässlich der illegalen Baumfällungen auf einer städtischen Grünfläche gestellt hat, die im Zuge von Rodungsarbeiten auf dem angrenzenden Gelände der Weseler Straße 480 getätigt wurden .

„Bäume sind nicht nur wichtige Lebensräume für Vögel und Insekten in Städten, sie sind auch unabdingbar für ein ausgeglichenes Stadtklima.“, betont die klima- und umweltpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion Leandra Praetzel. Gerade jetzt, wo auch in Münster die Folgen der globalen Klimakrise immer deutlicher zu spüren sind, seien, so Praetzel, Bäume in Städten ein wichtiger Regulator des lokalen Klimas und wirkten sich zudem positiv auf die Luftqualität aus. Sie filtern Luftschadstoffe, beispielsweise aus Autoabgasen und binden zusätzlich CO2 aus der Luft.

„Es ist schlimm genug, dass ein so großer Baumbestand auf einem Privatgrundstück gefällt wurde“, ergänzt Sprecher-Kollege und Ratsherr Robin Korte, „Gänzlich inakzeptabel ist aber, dass vermeintlich „aus Versehen“ auch städtische Bäume und Sträucher zum Opfer gefallen sind.“ Praetzel und Korte freuen sich deshalb, dass so vielen Anwohner*innen die Fällungen aufgefallen sind und sie daraufhin kritische Nachforschungen angestellt haben. „Einen alten Baumbestand kann man nicht ohne weiteres kompensieren. Im Gegenteil, zur Abminderung der Erderhitzung müssten weltweit sogar im großen Stil Flächen aufgeforstet werden.“, erläutert Praetzel. Die Grünen werden die Ankündigung des Grundstückinhabers Areo, die gerodete Fläche ökologisch zu rekultivieren, kritisch begleiten. „Darüber hinaus werden wir prüfen, mit welchen politischen Maßnahmen derart massive Fällungen in Zukunft vermieden werden können.“


Grüne: SoBoMü schafft Bauland für bezahlbaren Wohnraum

„Wir Grüne freuen uns, dass die Stadt mittlerweile mehr als 100 Hektar Fläche nach den Vorgaben der „Sozialgerechten Bodennutzung“ (SoBoMÜ) für die Entwicklung von preisgünstigem und familiengerechtem Wohnungsbau erworben hat“, stellt GAL-Ratsfrau Sylvia Rietenberg angesichts des jüngsten Ankaufs in Gremmendorf fest. „Uns Grünen ist dabei wichtig, das der in Münster dringend benötigte Wohnraum flächensparend unter Einhaltung klimafreundlicher und ökologischer Kriterien geschaffen wird. Der Beschluss zu SoBoMü ist vom Rat 2014 gefasst worden und geht auf einen grünen Antrag aus 2012 zurück. Dass das Modell der SoBoMü inzwischen von vielen Kommunen bundesweit übernommen wurde, freut uns sehr und zeigt, wie gut es funktioniert.“


Grüne gratulieren: Maria Adela Salinas zur Vorsitzenden des Integrationsrates gewählt

In seiner heutigen Sitzung hat der Integrationsrat Maria Adela Salinas zur Vorsitzenden gewählt. Für die Grünen gratuliert ihr Prof. Dr. Rita Stein-Redent: „Besonders freut uns, dass mit Frau Salinas zum ersten Mal eine Frau in der langen Zeit von Ausländerbeirat bzw. Integrationsrat gewählt wurde. Wir wünschen Frau Salinas viel Erfolg bei ihrer Arbeit und setzen auf gute Zusammenarbeit.“


Grüne zum Frauenanteil im Münsteraner Rat

„Wir teilen die Freude von Simone Wendland angesichts steigender Frauenanteile in den nordrhein-westfälischen Räten“, so Andrea Blome, gleichstellungspolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion in Münster. „Allerdings hat sie wohl übersehen, dass ihre eigene Partei dazu gar keinen Beitrag geleistet hat. Von den 22 Mitgliedern der CDU-Fraktion im Stadtrat sind nur sieben Frauen, nicht einmal ein Drittel.“
Während Grüne, SPD, Volt und Linke vollständig quotiert antreten, sei die CDU hier noch weit entfernt. Der Appell der grünen Fraktionssprecherin Sylvia Rietenberg an die CDU-Politikerin: „Schmücken Sie sich lieber nicht mit fremden Federn, Frau Wendland, sondern machen Sie sich in Ihrer Partei endlich für eine verbindliche Frauenquote stark.“


Grüne: Klimaschutz stärken, Windenergie-Potentiale nutzen

„Klimaschutz wird ohne den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien nicht gelingen. Daher ist auch ein weiterer Ausbau der Windenergie unverzichtbar, damit die Stadt das selbstgesteckte Ziel der Klimaneutralität erreicht“ äußern sich Robin Korte und Leandra Praetzel, klima- und umweltpolitische Sprecher*innen der Grünen Ratsfraktion. „Wir streben daher eine Überarbeitung des Flächennutzungsplans an, um weitere Flächen für die Windenergie darzustellen“. Angesichts einer Stellungnahme der Verwaltung, in der diese eine Verdreifachung der installierten Leistung von 50 auf 150 Megawatt zur Erreichung der Klimaziele für „zwingend erforderlich“ hält, sehen sich die Grünen in ihrer Position bestätigt und drängen auf weitere planerische Schritte.

Zur Identifizierung neuer Eignungsflächen beabsichtigen die Grünen für das ganze Stadtgebiet eine neue Potentialanalyse durchzuführen: „Es gilt die Maßgabe, alle nach Planungs- und Immissionsschutzrecht realisierbaren Flächen zu identifizieren – und zwar unter strenger Berücksichtigung des Arten- und Naturschutzes“ erläutern Korte und Praetzel. „Einige der bisher angesetzten weichen Tabukriterien, wie das Freihalten der Aasee-Blickachse oder Abständen zu Golfplätzen, werden wir in ihrer Bedeutung aber neu bewerten und gegebenenfalls zurückstellen müssen.“ Außerdem wollen die Grünen erreichen, dass in allen neuen Industrie- und Gewerbegebieten Windenergieanlagen ausdrücklich zugelassen werden.

In einer weiteren Rückfrage an die Verwaltung wollen die Grünen nun zunächst klären lassen, ob der Landesentwicklungsplan oder bundesrechtlich festgelegte Abstände weiteren Windenergieanlagen in Münster rechtskräftig entgegenstehen. Sollte sich dies, wie erwartet, nicht bestätigen, wäre der Weg frei für die Ausweisung neuer Windvorrangzonen.


Grüne rufen zur Teilnahme am ADFC-Fahrradklimatest auf: Wie fahrradfreundlich ist Münster?

Münsters Grüne rufen zur Teilnahme am Fahrradklimatest des ADFC auf. Gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium führt der ADFC diesen Test durch, um zu erkennen, wo Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung der jeweiligen Kommune liegen. Eine Abstimmung ist bis zum 30. November möglich.

"Münster muss mehr für den Radverkehr tun. Ratsbeschlüsse für mehr Platz für den Radverkehr umsetzen, die Umweltspur auf der Grevener Straße einführen, die Fahrradstraßen realisieren und dabei den ruhenden PKW-Verkehr deutlich reduzieren, Velorouten bauen [...]" so der Grüner Ratsherr Carsten Peters. „Der Radverkehr hat den Anteil des PKW-Verkehrs längst überrundet. Dies muss Konsequenzen in der Aufteilung der Verkehrsflächen haben: Der Radverkehr braucht mehr Platz. Sollen Verkehrsflächen gerecht und klimafreundlich aufgeteilt werden, muss dieser zusätzliche Platz fürs Rad zulasten des Pkw-Verkehrs gehen. Bereits beschlossene Maßnahmen wie die Einrichtung der Fahrradschnellwege müssen endlich umgesetzt werden."

Vom ADFC-Fahrradklimatest erhoffen sich die GRÜNEN eine realistische Einschätzung des Fahrradklimas in Münster. Deswegen sollten sich möglichst viele Menschen daran beteiligen. Münster ist seit 2018 nicht mehr Fahrradhauptstadt Nummer 1.Und dies hat für die GRÜNEN Gründe: Zu viele Projekte für den Radverkehr sind nicht realisiert, die Umsetzung dauert zu lange oder wird von der Verwaltung wie bei den Fahrradstraßen schlecht kommuniziert. Es bleibt viel tun. "Wir Grüne bleiben dran und werden uns weiterhin für eine konsequente Umverteilung des Straßenraums zugunsten umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie dem Rad einsetzen" verspricht Jule Heinz-Fischer, Ratsfrau der Grünen.

Weitere Informationen und direkt weiter hier: fahrradklima-test.adfc.de


Grüne: Verbesserungen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen an der Warendorfer Straße in Sicht

„Die Verwaltung hält die Anregungen zur Verbesserung der Radverkehrsführung an der Warendorfer Straße für nachvollziehbar“, freut sich Ingrid Kremer, Ratsfrau der Grünen für das Mauritzviertel. „Wir sind zuversichtlich, dass die Situation an der Querung der Warendorfer Straße mit der Oststraße bald entschärft wird.“

Maßnahmen dafür kündigt Stadtbaurat Denstorff in einem Schreiben an die Fraktion der Grünen an und reagiert damit auf eine von Kremer initiierte Anfrage, die besorgte AnwohnerInnen bei ihren Forderungen unterstützt. (Bericht WN vom 17.10.2020) Auch die Verwaltung bewertet nun das kürzlich neu installierte Vorfahrtszeichen als nicht ausreichend, um die brenzlige Situation zu entschärfen, wenn RadfahrerInnen aus der Oststraße und der Warendorfer Straße aufeinandertreffen. Als bauliche Sofortmaßnahme sollen zwei PKW-Stellplätze entfallen um die Sichtverhältnisse zu verbessern und Raum zum Einfädeln zu geben. „Das ist ein erster erfreulicher Schritt, wir werden uns um weitere Verbesserungen kümmern“, so Kremer.

Einer Neuaufteilung des Straßenraumes zu Gunsten des Rad- und Fußverkehrs sowie der Außengastronomie zwischen Dodostraße und Brüderstraße steht auch die Verwaltung laut Schreiben der Stadt positiv gegenüber. Den dafür notwendigen Ratsbeschluss wollen die Grünen mit einem Antrag anstoßen. Weiterhin im Blick der Grünen bleibt die Forderung nach Tempo 30, für die nach städtischer Auskunft die rechtlichen Voraussetzungen noch zu schaffen wären.

Schreiben an die Stadt: 2020_10_22_kattentidt-peters-kremer-herbstmann_denstorff_optimierung-rad...
Antwort von Stadtbaurat Robin Denstorff auf grünes Anschreiben: 2020_11_12_denstorff_ratsfraktion_optimierung-radverkehrsfuehrung-warendorfer


Grüne begrüßen Fahrradparkplätze der Zukunftswerkstatt im Kreuzviertel

„Wir begrüßen die Aktion der Zukunftswerkstatt im Kreuzviertel zur Einrichtung von Fahrradstellplätzen auf der Straße“, so Andrea Blome, zukünftige Ratsfrau der Grünen für das Kreuzviertel. „Mit dieser kreativen Aktion zeigen die Initiatoren, dass sich in Bezug auf die Parksituation im Kreuzviertel dringend etwas ändern muss.“

Dass Fahrräder Gehwege zustellen, weil es zu wenig Abstellmöglichkeiten gibt, weise deutlich darauf hin, dass bei der Verteilung des Straßenraums neue Lösungen gefunden werden müssen. Überrascht zeigt sich Andrea Blome, dass sich selbst bei nur fünf Autostellplätzen, die durch die Aktion weggefallen sind, offenbar enormer Widerstand bei Autofahrern regt. „Der Wunsch nach einem kostenfreien Autostellplatz am Straßenrand ist verständlich, einen Anspruch darauf oder gar ein Vorrecht vor Fahrrädern gibt es aber nicht.“

Die Aktion sensibilisiere dafür, wie groß der Handlungsdruck ist, dass die Umwidmung von Straßenraum auch zu Konflikten führt und dass es durchaus kostengünstige und schnelle Lösungen wie eine einfache Kennzeichnung für Fahrradstellplätze geben kann.