Peter Todeskino, Maria Klein Schmeink MdB und von der GAL-Ratsfraktion Harald Wölter, Sylvia Rietenberg und Klaus Rosenau besuchen Wohnprojekte für ältere ehemals wohnungslose Menschen

York-Höfe nennt sich das noch neue Quartier mit bezahlbarem Wohnraum für Familien und Alleinstehende an der Steinfurter Straße. Elf Apartments davon hat der „Förderverein für Wohnhilfen“ als Gemeinschafts-Projekt angemietet für wohnungslose ältere Menschen. „Wohnen 60 plus“ nennt sich das Wohn- und Betreuungs-Projekt. Auch Pflegebedürftige, die zuvor viele Jahre obdachlos waren, können hier mit unterstützender Sozialarbeit und Hauswirtschaft in der eignen Wohnung selbstbestimmt Leben. Hier erhalten sie je nach Bedarf über ambulante Pflegedienste auch die notwendige Pflege. „Personen dieser Zielgruppe sind am Wohnungsmarkt besonders benachteiligt und finden nur sehr schwer oder gar keinen Zugang zu entsprechenden Hilfeeinrichtungen“, stellt Bernd Mülbrecht vom Förderverein fest.

„In Münster wollen wir diese beispielhaften Wohnprojekte auch für anderen Stadtteile“, so der Grüne OB-Kandidat Peter Todeskino.

„Hierfür haben wir bereits die Weichen gestellt. Sowohl im Pflegebedarfsplan wie auch bei der Planung neuer Wohnquartiere werden wir darauf achten, dass diese Wohnprojekte zum Zuge kommen und das Angebot weiter ausgebaut wird“, so Harald Wölter und Sylvia Rietenberg für die Ratsfraktion. Die bereits vor Jahren zum Wohnen umgebaute Dreifaltigkeitskirche beherbergt seit 2013 das erste Projekt „Wohnen 60plus“ und ist die erste Wohnanlage dieser Art bundesweit. Sie liegt im Wahlkreis Uppenberg, für den Klaus Rosenau kandidiert.

Till Meinert von der Europa-Brücke Münster informiert über die Arbeit des Projektes. Es unterstützt EU-Migrant*innen, die in Münster leben, sich aber in Wohnungsnot oder anderen prekären Lebensverhältnissen befinden. Gefördert wird die Arbeit durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personengruppen (EHAP). Darüber hinaus besteht eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Münster. Tamara Kräwer und Nicolas Honermann stellen das Projekt Brückenschlag vor. Mit dem neuen, über Landesmittel für zwei Jahre geförderte Projekt können auch Familien aus der EU profitieren, die besondere Unterstützung benötigen bei Wohnen, Kita, Schule oder Gesundheitsversorgung. „Diese Hilfe für ist besonders wichtig, damit auch Menschen in prekären Lebenslagen die bestmöglichste Förderung für eine soziale Integration erhalten können“, so die grüne Bundestagsabgeordnete Maria Klein Schmeink.

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