„Mit dem Baustopp von Fahrradstraßen untergräbt die CDU rechtskräftige Ratsbeschlüsse und blockiert entscheidende Verbesserungen für den Radverkehr“, kritisiert der grüne Ratsherr Carsten Peters die Unzuverlässigkeit des ehemaligen Bündnispartners. „In der Hittorfstraße dreht die CDU zudem gemeinsam mit der SPD, die dort Gehwege zu Parkplätzen machen will, den mühsam erarbeiteten Fortschritt zurück.“

Dahinter dürfte der CDU-Spitzenkandidat und Immobilienunternehmer Hendrik Grau stecken, der sich in seinem Wahlkreis bessere Ergebnisse erhoffe. „Es ist absolut unakzeptabel, dass die CDU die Interessen von Radfahrer*innen dem Wahlkampf opfert“, so der Grüne Peters. „Nichts spricht gegen die vollständige Rotfärbung der Straße. Die Umsetzung der Fahrradstraßenstandards macht unser Verkehrssystem effizienter sorgt dafür, dass alle schneller ans Ziel kommen.“

„Wieder einmal zeigt der Noch-Amtsinhaber Markus Lewe eine auffällige Führungsschwäche“, kommentiert der grüne Oberbürgermeister-Kandidat Peter Todeskino. „Er kann die Verwaltung nicht leiten, sondern wird vom eigenen CDU-Stadtrat Densdorff vorgeführt. Als Oberbürgermeister werde ich die Verwaltung motivieren und professionell führen. Zu allen Bauprojekten gehört eine ernst gemeinte Buerger*innenbeteiligung, die konstruktiv Ideen und Bedenken aufgreift, sachlich diskutiert, Alternativen erarbeitet und einen inhaltlich klaren Kurs fährt. Noch vor wenigen Tagen sagte Lewe bei der „Kidical Mass“ jede Unterstützung für sicheren Radverkehr und Fahrradstraßen zu, drei Tage später wird der Ausbau. CDU-Chaos und Schlingerkurs müssen durch Klarheit, Transparenz und Konsequenz ersetzt werden!“