Simon Haack

Wahlkreis: Pluggendorf/Bahnhof
Funktion: Ratsmitglied,
Sprecher für Migration und Antidiskriminierung;
Sozial- und Arbeitsmarktpolitik
Beruf: Politischer Referent
Ich bin Simon und seit dem Beginn meines Studiums 2017 Wahl-Münsteraner. Neben meinem politischen Engagement spiele ich in meiner Freizeit gerne Spikeball und fahre (natürlich) Fahrrad. Meinen Schulabschluss habe ich 2016 gemacht und danach ein freiwilliges soziales Jahr in einer Wohngruppe mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Von 2017 bis 2023 habe ich mein Bachelor- und Masterstudium der Politikwissenschaften an den Unis Münster, Turin und Enschede absolviert. Seit Herbst 2023 bin ich hauptamtlich als Politischer Referent bei den Münsteraner Grünen.
Ich kandidiere für den Stadtrat, um mich dafür einzusetzen, dass Münster weiter eine progressive Sozial- und Migrationspolitik verfolgt. Entgegen allgemeinen gesellschaftlichen Trends haben wir in Münster weiterhin eine Willkommenskultur für Menschen mit Migrationsgeschichte. Ich möchte dazu beitragen, dass dies so bleibt und wir Menschen beim Ankommen in Münster unterstützen. Gleichzeitig haben wir auch in Münster noch Potenzial bei der (politischen) Teilhabe von Menschen mit internationaler Biografie. Hier im Gespräch mit den Betroffenen bestehende Hürden abzubauen, ist ein wichtiges Anliegen für mich.
RP stellt fest: Mittelvergabe an den Zoo ist rechtswidrig
23. März 2011
In der Dezembersitzung letzten Jahres hatte der Rat der Stadt 1,2 Mio. Euro an den Zoo vergeben. Wir Grünen baten daraufhin den Regierungspräsidenten um Prüfung des Ratsbeschlusses. In seinem Schreiben vom 23. März diesen Jahres kommt er zu der Feststellung, dass die Mittelvergabe rechtswidrig ist (Schreiben als PDF-Datei hier herunterladbar).
Grüne/GAL Münster: Kanalausbau überprüfen, mögliche Alternativen zur aktuellen Planung stark machen
22. März 2011
Die GAL-Ratsfraktion sieht mit großer Sorge die Folgen des Kanalausbaus im Stadtgebiet. „Langsam wird jedem in Münster klar, dass der Kanalausbau in der jetzigen Planung ein beliebtes Erholungsgebiet dauerhaft verändert, viele Grünflächen und Bäume unwiederbringlich zerstört. Zudem droht in Münsters Osten auf Jahre hin eine Großbaustelle, die Verkehr, Wohnumfeld und Freiraum massiv beeinträchtigen könnte. Es geht nicht darum, Angst zu schüren oder unrealistische Hoffnungen zu wecken", so der grüne Ratsherr Stephan Hense, Mitglied im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft (ASSVW). „Aber wir Münsteraner müssen uns vorsehen, dass man uns nicht vollendete Tatsachen vorsetzt, bei denen sich jede weitere Diskussion über einen sensibleren Eingriff, weniger großflächige Zerstörung und eine kürzere Bauzeit erübrigt."
Spielhallen: Grüne fragen nach
16. März 2011
11,5 Millionen Euro haben die Münsteraner 2010 an Glücksspielautomaten verspielt, 3,5 Mio. mehr als 2008. Dabei kamen 2010 auf einen Spielautomaten 419 Einwohner, zwei Jahre zuvor waren es noch 490. Diese besorgniserregenden Zahlen der Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW haben die Grünen zum Anlass genommen, von der Verwaltung weitere Informationen über die Situation vor Ort zu erfragen.
Grüne zum aktuellen Schul-Anmeldeverfahren
2. März 2011
„Wir begrüßen, dass die Landesregierung mehr Vielfalt in der Schullandschaft ermöglicht hat. So war es möglich, dass das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Kinderhaus im Rahmen eines Schulversuches von G8 zu G9 zurückkehrte. Die aktuellen Anmeldezahlen belegen eindrucksvoll, dass damit einem breiten Anliegen von SchülerInnen und Eltern Rechnung getragen wurde: Die Anmeldezahlen haben sich hier verdoppelt", sieht GAL-Ratsfrau Annette Kemper die Schulpolitik der grünen Ministerin Sylvia Löhrmann auf dem richtigen Weg. Dafür spreche auch, dass die Gemeinschaftsschule in Ascheberg mehr Zulauf erhalten habe als erwartet. Kemper: „Es ist eben wichtig, die Schulen an den Bedürfnissen und Erfordernissen der SchülerInnen und Eltern auszurichten und dabei auch die konkrete Situation vor Ort zu berücksichtigen."
“Entgegen allgemeinen gesellschaftlichen Trends haben wir in Münster weiterhin eine Willkommenskultur für Menschen mit Migrationsgeschichte. Ich möchte dazu beitragen, dass dies so bleibt und wir Menschen beim Ankommen in Münster unterstützen.”
