Meinolf Sellerberg (2.v.l.), Niklas Kroker (3.v.l.), Anne Herbermann (4.v.l.)

„Elektrotechnik und Installationen mit Ökologie in Einklang zu bringen, ist bislang noch eine große Herausforderung“, erklärte Niklas Kroker, Mit-Inhaber der Elektrik-Firma „Grünes Licht“ den Mitgliedern der AG Ökologie, Nachhaltigkeit & Wirtschaft der münsterschen Grünen, die den in Handorf ansässigen Betrieb besuchten und sich über die umweltbezogenen Angebote der Firma informierten. Niklas Kroker erläuterte den Grünen den Materialeinsatz und die Arbeitsweise der Elektroinstallation in Häusern und Betrieben. Die Nachfrage nach umweltfreundlicher Elektroinstallation steige, aber die Beschaffung sei nicht immer einfach: „In der Zulieferindustrie gibt es noch viel Luft nach oben!“ so Kroker.
„Umso mehr freuen wir uns, dass eine junge Firma diese Herausforderung annimmt“, betonte Anne Herbermann, Sprecherin der AG und Spitzenkandidatin der Grünen für die Wahl des Rates im September. „Die wachsende Zahl der Photo-Voltaik-Anlagen sind ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Aber auch Materialien wie Dübel, Leitungen, Schaltkästen können häufig umweltfreundlich gestaltet werden“, so Herbermann weiter.
„Ich finde das konsequente Engagement dieses jungen Handwerkerbetriebes toll. Die Auftragslage ist gut, offensichtlich lohnt sich die Verbindung von handwerklicher Qualität und ökologischem Ansatz auch wirtschaftlich“, freute sich Meinolf Sellerberg, Sprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Ost. „Wir werden versuchen, möglichst viel von diesem Ansatz in die Gestaltung der großen Neubaugebiete in Handorf einzubringen.“

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