Mit:
Alle Menschen in Deutschland haben ein Recht darauf, nicht diskriminiert zu werden. Dies bestimmt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Aber warum ist das AGG so wenig bekannt, und warum merken wir davon so wenig im Alltag? Welche Diskriminierungserfahrungen müssen Menschen immer wieder machen, etwa, dass die Wohnung „schon weg“ ist, wie der Fall von Humaira Waseem deutlich machte, bei dem ihr der Bundesgerichtshof recht gab.
Auch jetzt schon gibt es die Antidiskriminierungsberatung in Münster als Teil eines Netzwerks in ganz NRW. Die Grünen, SPD und Volt im Münsteraner Stadtrat haben sich vorgenommen, die unabhängige Antidiskriminierungsberatung zu stärken. Gleichzeitig hat die Landesregierung in Düsseldorf das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) vorgelegt, das in den nächsten Monaten zur Abstimmung steht. Was wird ab Mitte des Jahres anders, wenn dieses Gesetz einige der rechtlichen Schutzlücken schließt?
Wir möchten diese Themen mit den geladenen Expert*innen und der Stadtgesellschaft diskutieren und die Möglichkeiten und Grenzen, das Recht auf Gleichbehandlung durchzusetzen, bekannter machen. Nach dem Podiumsgespräch können Fragen gestellt werden und im Anschluss gibt es bei kleinen Erfrischungen Gelegenheit zum weiteren Austausch.
Eingeladen sind alle Bürger*innen mit und ohne internationaler Familiengeschichte und individuellen Rassismuserfahrungen, die Interesse am Thema haben, Menschen in sozialen Berufen und alle, die sich gegen Rassismus und alle weiteren Formen von Diskriminierung in Münster einsetzen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung (damit es genug Stühle gibt) auf dieser Website wird gebeten.
Eine Veranstaltung der GRÜNEN Münster im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus