Das Sportamt der Stadt hat Sportvereine angeschrieben und zur Entfernung von Werbebannern an Zäunen aufgefordert. Inzwischen hat die Verwaltung ihr Bedauern über die Kommunikation geäußert – und Gespräche mit dem Stadtsportbund (SSB) angekündigt.

Zum ganzen Vorgang erklärt Klaus Rosenau, sportpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion:

„Es ist völlig richtig, dass sich das zuständige Amt um die Sicherheit auf den städtischen Sportanlagen kümmert – gerade, wenn Gesundheitsgefahren drohen könnten.

Was allerdings nicht geht: Eine Praxis jahrelang mindestens zu dulden – und diese Praxis dann ohne weitere Absprache mit den betroffenen Vereinen, dem Stadtsportbund oder auch uns Sportpolitiker*innen mit einem Schreiben komplett in Frage zu stellen. Das Amt hat hier offenbar sein Anliegen nicht gut kommuniziert und den dritten Schritt vor dem ersten getan. Insofern ist es gut, dass das Sportamt nun den Dialog mit der Vertretung der Vereine im SSB sucht.“

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