Die Bezirksregierung Münster hat bestätigt, dass der starke Einbruch der Landeszuweisungen nicht hätte vorhergesehen werden können. Die Grüne Ratsfraktion fordert angesichts der dramatischen Haushaltslage eine Rückkehr zur konstruktiven Politik.
Andrea Blome und Albert Wenzel, Sprecher*innen der Grünen Ratsfraktion erklären dazu:
„Die Bestätigung der Bezirksregierung macht sehr deutlich: Die Kämmerei in Münster hätte auch im Mai 2026 nicht wissen können, dass Münster deutlich weniger Schlüsselzuweisungen erhält.
Für uns steht bereits seit dem Eintreffen der Zahlen aus Düsseldorf fest, dass es jetzt und in den kommenden Monaten darum gehen muss, diese schwere Haushaltskrise zu bewältigen. Und das in lösungsorientierter und vertrauensvoller Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Politik.
Um in dieser Situation Handlungsfähigkeit zu zeigen, braucht es jetzt weder Schnellschüsse noch besonders markige Worte. Stattdessen muss es darum gehen, entlang klarer und verständlicher Kriterien mit den Beteiligten tragfähige Konsolidierungsvorschläge zu erarbeiten. Und das mit dem nötigen Augenmaß und klarem Blick für die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Stadt.
Wir fordern dazu alle demokratischen Fraktionen und Gruppen auf, sich in den Prozess konstruktiv und mit Lösungsvorschlägen einzubringen. Das erwarten die Menschen von einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik. Wer sich stattdessen darauf beschränkt, vermeintlich Schuldige zu suchen, hat an konstruktiven Lösungen eines akuten Problems offenbar kein Interesse.“
