Im Hinblick auf die aktuell immer noch andauernden Waldbrände im Hohen Venn an der deutsch-belgischen Grenze fordern Münsters Grüne die Bundesregierung zum entschiedenen Handeln gegen die Klimakrise auf. Die Grünen betonen, dass es an der Zeit sei, endlich wirksamen Klimaschutz zu betreiben und die Katastrophenvorsorge auszubauen.
Kreisverbandssprecherin Birgit Wolters äußert: „Auch im Falle des Hohen Venn sehen wir, dass die Klimakrise nicht an den Grenzen halt macht. Bei der Brandbekämpfung zeigt sich, wie wichtig die europäische Solidarität ist, um die Flammen einzudämmen. Diese internationale Kooperation braucht es endlich auch beim Klimaschutz. Nur eine gemeinsame Kraftanstrengung zur Reduktion der CO2-Emissionen kann dafür sorgen, dass wir in Zukunft nicht noch viel mehr Brände, Dürren und andere Extremwetterereignisse in Mitteleuropa erleben müssen.“
Co-Sprecher Tobias Stieb ergänzt: „Aber auch bei der Brandprävention müssen wir besser werden, um die Folgen der Klimakrise zu reduzieren. Dazu gehören neue Technologien zur Brandfrüherkennung, eine bessere Ausstattung unserer Feuerwehren zur Brandbekämpfung vom Boden und aus der Luft und die Entfernung von Munitionsaltlasten. Auch unsere Naturräume selbst müssen resilienter werden. Dafür setzen wir auf den gezielten Aufwuchs von Mischwäldern, die Wiedervernässung der Moore und mehr extensive Weidetierhaltung, die leicht entflammbare Vegetation abweidet. Nur mit einer Kombination dieser Maßnahmen können wir Mensch und Natur in Deutschland wirksam schützen.“
