Konstruktiver Austausch zu arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen und
Frauenförderung

Wenn Politik auf Praxis trifft: Die Bundestagsabgeordnete Sylvia Rietenberg (Bündnis 90/Die
Grünen) verschaffte sich am 10. März einen direkten Einblick in die Arbeit des Instituts für
Berufliche Bildung (IBB) am Standort Münster. Was als Informationsbesuch begann,
entwickelte sich zu einem lebhaften Fachaustausch über brennende arbeitsmarktpolitische
Themen. Die Abgeordnete nutzte die Gelegenheit für ein intensives Gespräch mit den IBB-Expertinnen Sylvie Strucksberg (Bereichsleiterin Regionen) und Meike Olivier (Spezialistin Servicequalität).

Frauenförderung und Care-Arbeit im Fokus
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen vor allem zwei zentrale Themenbereiche: die
Förderung von Frauen in der beruflichen Weiterbildung sowie die Unterstützung von
Langzeitarbeitslosen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Vereinbarkeit von Care-Arbeit
und Weiterbildung – ein Thema, das für viele Frauen eine entscheidende Rolle beim
Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt spielt. „Der direkte Dialog zwischen Politik und Bildungspraxis ist unerlässlich, um bedarfsgerechte Lösungen für Arbeitsuchende zu entwickeln“, betonte Sylvie Strucksberg.

Innovative Ansätze für komplexe Herausforderungen
Das IBB konnte der Abgeordneten konkrete Erfolgsgeschichten präsentieren: Flexible
Kurszeiten, digitale Lernformate und sozialpädagogische Begleitung ermöglichen es auch
Frauen mit Betreuungspflichten, erfolgreich an Weiterbildungen teilzunehmen.
Besonders bei Langzeitarbeitslosen zeigen spezialisierte Coachings und intensive
Lernbegleitung messbare Erfolge. Durch Grundkompetenzen-Kurse und gezielte
Eignungsfeststellungen wird die Erfolgsquote bei Umschulungen und Weiterbildungen
deutlich gesteigert.

Politik trifft Praxis
„Es ist wichtig zu verstehen, wie Bildungsträger in der Praxis arbeiten und welche
Herausforderungen sie bewältigen müssen“, erklärte Sylvia Rietenberg. „Nur durch diesen
direkten Austausch können wir politische Rahmenbedingungen schaffen, die den Menschen
wirklich helfen.” Das IBB als einer der größten privaten Bildungsanbieter Deutschlands verfügt über 40 Jahre Erfahrung in der beruflichen Weiterbildung. Die enge Zusammenarbeit mit Jobcentern, der
Bundesagentur für Arbeit und anderen Förderträgern ermöglicht es, passgenaue Lösungen
für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln.

Wegweisender Dialog für die Zukunft
„Dieser Austausch war äußerst wertvoll für beide Seiten“, resümierte Meike Olivier. „Wir
konnten konkrete Einblicke in unsere tägliche Arbeit geben und gleichzeitig wichtige Impulse
aus der Politik mitnehmen.“

Beide Seiten betonten die Bedeutung einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen
politischen Entscheidungsträgern und Bildungsträgern. Nur durch regelmäßigen Dialog und
gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen des Arbeitsmarktes können nachhaltige
Lösungen entwickelt werden, die letztendlich den Arbeitsuchenden zugutekommen.
Das IBB und Sylvia Rietenberg planen, diesen konstruktiven Austausch fortzusetzen und
gemeinsam daran zu arbeiten, die Rahmenbedingungen für berufliche Weiterbildung weiter
zu verbessern.

Privacy Preference Center