Mit deutlichen Worten haben Münsters Grüne die Razzien gegen LGBTQ-Vereine in der Türkei kritisiert. Laut Ansicht der Grünen seien diese ein beunruhigender Bestandteil einer Reihe allgemein zu nehmender Repressionen gegen geschlechtliche Minderheiten.
Lisa Bücker, queerpolitische Sprecherin der Münsteraner Grünen, kommentiert: “LGBTQ-Personen müssen in jedem Land dieser Welt sicher für ihre Rechte und eine gleichberechtigte Teilnahme an der Gesellschaft eintreten können. Dass die türkische Regierung hier nun unter fadenscheinigen Gründen gegen die Verteter*innen von LGBTQ-Vereinen vorgeht, empört uns daher zutiefst. Wir fordern die türkische Regierung auf, diese Übergriffe einzustellen und Menschenrechtsverteidiger*innen nicht in ihrer Arbeit einzuschränken.”
Tobias Stieb, Sprecher des Kreisverbands, ergänzt: “Auch in Deutschland sehen wir leider immer häufiger, wie LGBTQ-Personen und ihre Organisationen zur Zielscheibe von Angriffen werden. Als Grüne stellen wir uns klar an die Seite dieser Organisationen. Auch wenn die Angriffe leider wieder zunehmen, kämpfen wir weiter für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen in Münster und eine gute öffentliche Sichtbarkeit für LGBTQ-Anliegen.”
