Eine erfreulich hohe Nachfrage: Die Menschen in Münster investieren so viel Geld in den Klimaschutz an Wohngebäuden, dass der städtische Fördertopf für energetische Sanierungen bald ausgeschöpft ist.
Dazu erklärt Mathilda Harbering, umwelt- und klimapolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion:
„Die Menschen in Münster leben Klimaschutz – und investieren dafür große Summen. Erneut haben sie es nun geschafft, alle städtischen Fördermittel auszuschöpfen. Ihnen gilt der Dank für die mit jedem Klimaschutz-Umbau verbundenen hohen Zahlungen aus der eigenen Tasche. Gleichzeitig wird deutlich: Der Kahlschlag der Bundesregierung aus Union und SPD beim Klimaschutz verunsichert die Menschen in Münster zutiefst. Sie haben verstanden, dass diese Bundesregierung Regeln und Gesetze zum Klimaschutz abschafft und jede Bundesförderung von heute auf morgen kürzen oder gar ganz streichen kann. Die Menschen beeilen sich daher offensichtlich, möglichst rasch ihre Häuser zu dämmen oder künftig klimafreundlicher zu beheizen.“
Und der Grüne Fraktionssprecher Albert Wenzel betont:
„Die gute Nachricht: Auch 2027 wird es eine städtische Förderung für den Klimaschutz bei Münsters Wohngebäuden geben. Das haben wir im Doppelhaushalt so beschlossen. Trotz der schwierigen Haushaltslage bleibt bei uns die zusätzliche kommunale Förderung bestehen – ein deutliches Signal für den Klimaschutz. Die Verwaltung arbeitet derzeit an einer Neuordnung, die die eingesetzten Steuergelder noch zielgerichteter einsetzt. So unbürokratisch wie möglich soll der größtmögliche Klimaeffekt erzielt werden.“
