Wir wollen die Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen verbessern und beauftragen die Verwaltung, in einem partizipativen Prozess einen „Aktionsplan gegen Kinder- und Jugendarmut" zu entwickeln. Denn Armut schränkt die Bildungs-, Gesundheits- und Teilhabechancen junger Menschen ein, und trotz bestehender Angebote bleiben die Bedarfe je Stadtteil sehr unterschiedlich. Der Plan soll sozialraumorientiert konkrete Bedarfe und Lücken erfassen, Angebote besser vernetzen und innovative Vorschläge erarbeiten – etwa zur Beteiligung Betroffener und zum niederschwelligen Zugang zu frühkindlicher Bildung. Auch die Zusammenarbeit der Ämter, Träger und Bürger*innen soll verbessert werden.
Aktionsplan gegen Kinder- und Jugendarmut
Was wir wollen
Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche
mehr Chancen bekommen.
Deshalb soll die Verwaltung einen Plan machen.
Der Plan heißt: „Aktionsplan gegen Kinder- und Jugendarmut".
Viele Menschen sollen dabei mithelfen.
Das nennt man: partizipativ.
Warum ist das wichtig?
Armut ist ein großes Problem für junge Menschen.
Armut führt zu vielen Schwierigkeiten:
- Schlechte Chancen in der Schule
- Weniger Zugang zu Gesundheit
- Weniger Möglichkeiten zum Mitmachen
Es gibt schon viele Angebote zur Hilfe.
Aber: In verschiedenen Stadtteilen gibt es unterschiedliche Probleme.
Manche Stadtteile haben mehr Hilfe nötig als andere.
Was soll der Plan tun?
Der Plan soll:
- Bedarfe erfassen: Schauen, was die Kinder und Jugendlichen wirklich brauchen
- Lücken finden: Sehen, wo es noch zu wenig Hilfe gibt
- Angebote vernetzen: Die vorhandene Hilfe besser miteinander verbinden
- Neue Ideen entwickeln: Zum Beispiel:
- Betroffene Kinder und Jugendliche selbst fragen
- Frühe Unterstützung für kleine Kinder leichter zugänglich machen
Zusammenarbeit verbessern
Folgende Gruppen sollen besser zusammenarbeiten:
- Ämter (Stadt-Behörden)
- Träger (Organisationen, die helfen)
- Bürger*innen (Menschen aus der Stadt)