Wir wollen das örtliche Taxigewerbe schützen und beauftragen die Verwaltung, per Allgemeinverfügung ein Mindestbeförderungsentgelt für Mietwagenfahrten festzulegen – orientiert an der Praxis der Stadt Dortmund. Der Grund: Anbieter wie Uber oder Bolt setzen die Münsteraner Taxiunternehmen mit Dumpingpreisen unter Druck. Ein Mindestentgelt in Höhe der Taxitarife soll das verhindern. Für den Schutz des Taxigewerbes sprechen die Versorgungssicherheit (Betriebs- und Beförderungspflicht rund um die Uhr), Steuereinnahmen vor Ort, gesicherte Sicherheits- und Ausstattungsstandards sowie faire Arbeitsbedingungen – während Uber-Fahrer*innen oft scheinselbstständig sind und prekär arbeiten.
Schutz für Taxi-Unternehmen in Münster
Die Stadt Münster möchte das Taxi-Gewerbe schützen. Deshalb soll es eine neue Regel geben: Fahrdienste wie Uber oder Bolt müssen mindestens so viel Geld verlangen wie normale Taxis.
Das Problem
Uber und Bolt bieten sehr billige Fahrten an. Das ist schlecht für die normalen Taxi-Fahrer. Sie können nicht so günstig fahren und verdienen weniger Geld.
Darum hilft eine Mindestgebühr
Mit einer Mindestgebühr ist der Wettbewerb fairer. Alle Fahrer können besser leben.
Normale Taxis haben Vorteile:
- Sie fahren immer – auch nachts
- Sie zahlen Steuern in Münster
- Die Autos sind sicher und gut ausgestattet
- Die Fahrer haben gute Arbeitsbedingungen
Uber-Fahrer hingegen arbeiten oft unter schlechten Bedingungen. Sie sind offiziell selbstständig, aber verdienen sehr wenig Geld.