Wir wollen mehr Flächen in Münster entsiegeln, um die Stadt an den Klimawandel anzupassen und die Artenvielfalt zu fördern. Die Stadtklimaanalyse 2025 zeigt, wie stark versiegelte Quartiere sich aufheizen – mit nächtlichen Temperaturunterschieden von bis zu 8 °C und konkreten Gesundheitsgefahren für ältere Menschen, Kinder und Vorerkrankte. Entsiegelung kühlt, verbessert die Versickerung bei Starkregen und schafft Aufenthaltsräume. Deshalb soll die Verwaltung ein Entsiegelungskataster und ein Maßnahmenprogramm entwickeln und dabei besonders belastete Flächen sowie Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Krankenhäuser priorisieren. Auch Wirtschaft und Bürger*innen sollen über Anreize und Modellprojekte einbezogen werden.
Mehr grüne Flächen in Münster
Wir wollen mehr Flächen in Münster entsiegeln. Das bedeutet: Wir entfernen Asphalt und Beton. So hilft die Stadt gegen den Klimawandel. Und mehr Pflanzen und Tiere haben Platz.
Die Stadtklimaanalyse 2025 zeigt ein Problem: Versiegelte (= mit Asphalt oder Beton bedeckte) Quartiere werden sehr heiß. Nachts ist es dort bis zu 8 °C wärmer. Das ist gefährlich für ältere Menschen, Kinder und kranke Menschen.
Das bringt Entsiegelung:
- Die Flächen werden kühler
- Starkregen versickert besser
- Menschen bekommen mehr Platz zum Ausruhen
Die Stadt soll ein Programm machen. Es soll zeigen, wo Entsiegelung am wichtigsten ist. Schulen, Kitas und Krankenhäuser sollen zuerst entsiegelt werden. Diese Orte sind sehr belastet.
Auch Firmen und Bürger sollen mitmachen. Die Stadt gibt Anreize (= Gründe zum Mitmachen). Es gibt auch Test-Projekte zum Lernen.