Ratsantrag

Risiken im Umgang mit Atommüll minimieren – Keine Uran- und Castor-Transporte durch Münster

Klima- und Umweltschutz Ratsfraktion
GRÜNE Münster beschlossen

Wir lehnen weiterhin Atomtransporte durch Münster ab – in Fortführung früherer Ratsbeschlüsse. Konkret betrifft das die Uranhexafluorid-Transporte zur und von der Urananreicherungsanlage Gronau sowie die geplanten Castor-Transporte mit hochradioaktivem Müll von Jülich und Garching nach Ahaus, auch über die A1 westlich von Münster. Der Grund: Von jedem Transport gehen erhebliche Risiken aus, etwa bei Unfällen oder Angriffen. Die Verwaltung soll Urenco und die Bundesbehörden erneut zum Verzicht auffordern und die Position bei Land und Bund vertreten. Wir treten für den Atomausstieg ein und fordern, auch die Anlagen in Gronau, Lingen und Garching stillzulegen.

Bisheriger Verlauf

  1. beschlossen 11.02.2026

    Deutschland ist zwar aus der gefährlichen Atomkraft ausgestiegen. Die Brennstoffe für Atomkraftwerke werden in Gronau und Lingen aber weiterhin hergestellt. In Gronau fallen dabei große Mengen Uranhexafluorid als Abfall an. Ein höchst gefährlicher Stoff, der nicht mit Wasser und Luft in Berührung kommen sollte. Leider wird er regelmäßig aus Gronau mit Zügen durch Münster transportiert. Auch dagegen richtet sich der Antrag. Er wurde mit großer Mehrheit gegen die Stimmen von CDU, FDP und AfD angenommen.

  2. gestellt 03.02.2026