Wir wollen Diskriminierung in Münster wirksam bekämpfen und beauftragen die Verwaltung, eine unabhängige Antidiskriminierungsstelle vorzubereiten, die möglichst zum 1. Januar 2027 startet. Das Integrationsmonitoring zeigt, dass von Rassismus betroffene Menschen in vielen Bereichen nicht die gleichen Chancen haben. Mit nur einer Beratungsstelle für über 300.000 Einwohner*innen ist Münster deutlich unterversorgt; die bestehenden Stellen arbeiten an der Belastungsgrenze. Die neue Stelle soll beraten sowie Aufklärungs-, Vernetzungs- und Bildungsarbeit leisten und an einen freien Träger vergeben werden. Wichtig sind dabei Akzeptanz in der Community, fachliche Qualifikation und Unabhängigkeit von großen, institutionalisierten Strukturen. Perspektivisch soll sie intersektional aufgestellt sein.
Wir wollen Diskriminierung bekämpfen
Die Stadt Münster soll eine neue Stelle gegen Diskriminierung schaffen.
Diese Stelle soll zum 1. Januar 2027 öffnen.
Warum brauchen wir das?
Viele Menschen werden wegen ihrer Herkunft oder Hautfarbe benachteiligt.
Sie bekommen schlechtere Chancen im Job, in der Schule oder beim Wohnen.
Münster hat nur eine Beratungsstelle für über 300.000 Menschen.
Das ist viel zu wenig.
Die Mitarbeiter*innen dort sind überfordert.
Was soll die neue Stelle machen?
Die neue Stelle soll:
- Menschen beraten, die diskriminiert werden
- Aufklärung leisten
- Menschen vernetzen
- Bildungsarbeit machen
Wer soll diese Stelle leiten?
Ein freier Träger soll die Stelle leiten.
Das bedeutet: ein Verein oder eine Organisation, die nicht die Stadt ist.
Worauf kommt es an?
Die Stelle soll:
- von der Community akzeptiert werden
- von fachlich qualifizierten Menschen geleitet werden
- unabhängig sein
- verschiedene Arten von Diskriminierung beachten (zum Beispiel: Rassismus UND Sexismus zusammen)