- Die Kreismitgliederversammlung bekennt sich zu dem Vorsatz, auch in der eigenen Beschaffung und alltäglichen Geschäftspraxis die Ziele zur sozial-ökologischen Transformation und Gemeinwohlorientierung von Bündnis 90/Die Grünen konsequent zu verfolgen und zu stärken.
- Es wird festgelegt, dass für Beschaffungen für Parteiveranstaltungen, im Geschäftsbetrieb und bei der Erstattung von Auslagen grundsätzlich höchste Nachhaltigkeitsstandards (faire Lieferketten, Produkte aus biologischem Anbau, Unterstützung öko-fairer Produktions- und Handelsstrukturen sowie gesundheitsfördernder Verpflegung, Ausschluss ethisch problematischer Unternehmen, nachhaltige Geldanlage) angelegt werden. Dazu wird der Vorstand im Laufe des Jahres beginnen, eine entsprechende Vorgabe zu entwickeln und umsetzen und diesen Prozess möglichst 2025 abzuschließen. Bei Bedarf kann unter Beteiligung der*des Schatzmeister*in eine Arbeitsgruppe gebildet werden.
- Den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle wird es ermöglicht, an entsprechenden Schulungen zur nachhaltigen Beschaffung teilzunehmen. Die Rechenschaft über die Nachhaltigkeitsbemühungen wird als Unterpunkt in den Rechenschaftsbericht des Vorstandes aufgenommen und auf der entsprechenden KMV mündlich erläutert.
- Die AG Ökologie, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Finanzen wird bei der Erstellung der Vorgaben beratend beteiligt.
Nachhaltig einkaufen für die Partei
Die Kreismitglieder-Versammlung hat einen Beschluss gefasst. Die Partei soll nachhaltiger werden. Das betrifft den Einkauf und die tägliche Arbeit.
Was soll sich ändern?
Bei Einkäufen für Veranstaltungen und die Büroarbeit gelten neue Regeln. Es sollen die höchsten Nachhaltigkeits-Standards (hohe Umwelt-Standards) eingehalten werden.
- Faire Lieferketten (gerechter Handel)
- Bio-Produkte (ohne chemische Dünger)
- Umweltfreundliche Produktion und Handel
- Gesundes Essen
- Keine Zusammenarbeit mit ethisch problematischen Unternehmen
- Nachhaltige Geldanlage (verantwortungsvoller Umgang mit Geld)
Wer macht was?
Der Vorstand entwickelt schriftliche Vorgaben. Das soll 2025 abgeschlossen sein. Bei Bedarf hilft eine Arbeitsgruppe mit.
Die Mitarbeitenden bekommen Schulungen. Sie lernen nachhaltiges Einkaufen.
Die Ergebnisse werden regelmäßig berichtet. Das geschieht in schriftlichen Berichten und mündlich in Versammlungen.
Die Fachgruppe Ökologie und Nachhaltigkeit berät bei der Planung mit.