Die Kreismitgliederversammlung der GRÜNEN in Münster spricht sich mit Entschiedenheit für die Einführung der Kindergrundsicherung aus. Wir sehen sie als wichtigste und längst überfällige Sozialreform der letzten Jahrzehnte, die die Chance bietet, einen großen Beitrag zur Beseitigung von Kinderarmut zu leisten.
Wir bekennen uns zu sozialer Gerechtigkeit und Familienförderung und fordern die zügige Umsetzung einer umfassenden Kindergrundsicherung, die einen einkommensunabhängigen Kindergarantiebetrag für alle Kinder in gleicher Höhe umfasst und für all diejenigen, die darüberhinausgehende Bedarfe haben, einen Zuschlag vorsieht, der das Existenzminimum des Kindes besser abdeckt und seine Teilhabemöglichkeiten stärkt.
Die Leistungen sollen einfacher ausgestaltet und da wo möglich gebündelt und digitalisiert werden. Außerdem soll die Beratung intensiviert werden – damit die Leistungen auch bei denen ankommen, die sie brauchen.
Es ist von größter Wichtigkeit, dass Deutschland seiner Verantwortung nachkommt und entschlossen gegen Kinderarmut vorgeht. Nur so können wir sicherstellen, dass alle Kinder gleiche Chancen auf eine gute Zukunft haben.
Dieser Dringlichkeitsantrag wird an die Bundestagsfraktion der GRÜNEN sowie an Bundesfamilienministerin Lisa Paus geschickt, um unsere Unterstützung und Förderung der Kindergrundsicherung zu verdeutlichen.
Kindergrundsicherung für alle Kinder
Die GRÜNEN in Münster wollen eine Kindergrundsicherung. Das ist eine wichtige Geldleistung für Kinder.
Viele Kinder sind arm. Das wollen wir ändern. Eine Kindergrundsicherung hilft dabei.
Was fordern wir?
- Alle Kinder bekommen gleich viel Geld. Die Höhe hängt nicht vom Einkommen der Eltern ab.
- Kinder mit besonderen Bedürfnissen bekommen zusätzliches Geld.
- Das Geld soll leicht zu bekommen sein. Alles läuft digital ab (Computer, Internet).
- Es gibt bessere Beratung. So wissen Familien, wie sie das Geld bekommen.
Warum ist das wichtig?
Deutschland muss Kinderarmut bekämpfen. Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben.
Jedes Kind verdient eine gute Zukunft.
Was passiert jetzt?
Der Antrag geht an die Bundestagsfraktion der GRÜNEN. Er geht auch an Familienministerin Lisa Paus.