Die Familienfördergarantie soll bestehende Angebote nicht ersetzen, sondern besser miteinander verzahnen und leichter zugänglich machen. Ziel ist es, Familien frühzeitig zu erreichen, Leistungsansprüche transparent darzustellen und den Zugang zu Unterstützungsangeboten deutlich zu vereinfachen.
Die Familienfördergarantie soll dazu beitragen, dass familienbezogene Leistungen gebündelt, aktiv vermittelt und tatsächlich bei den Familien ankommen. Dazu zählen insbesondere Wohngeld, Kinderzuschlag, Leistungen für Bildung und Teilhabe (BuT), Elterngeld und ElterngeldPlus, Unterhaltsvorschuss sowie Leistungen der Grundsicherung.
Ziel ist es, den bisherigen Zustand zu überwinden, dass Familien ihre Ansprüche nicht kennen oder diese aufgrund bürokratischer Hürden nicht geltend machen. Familien sollen künftig leichter, verständlicher und verlässlicher Zugang zu den ihnen zustehenden Unterstützungsleistungen erhalten.
Was ist die Familienfördergarantie?
Die Familienfördergarantie hilft Familien, Unterstützung zu bekommen. Sie macht bestehende Hilfen besser und einfacher. Sie ersetzt nichts, sondern verbessert nur.
Welche Hilfen gehören dazu?
Diese Leistungen werden gebündelt (zusammengefasst):
- Wohngeld (Hilfe für die Miete)
- Kinderzuschlag (Geld für Kinder)
- Leistungen für Bildung und Teilhabe (Hilfe für Schule und Freizeit)
- Elterngeld und ElterngeldPlus (Geld nach der Geburt)
- Unterhaltsvorschuss (wenn ein Elternteil Unterhalt nicht zahlt)
- Leistungen der Grundsicherung (Grundlegende Hilfe)
Was ändert sich?
Heute: Viele Familien kennen ihre Ansprüche nicht. Sie geben auf, weil es zu kompliziert ist.
Mit der Garantie: Familien erfahren früh, welche Hilfe sie bekommen können. Die Regeln sind klar und verständlich. Der Zugang ist einfach. Familien bekommen die Hilfe, die ihnen zusteht