Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen GAL Münster fordert die Landesregierung Nordrhein-Westfalen auf,
- die konsequente Umsetzung des aktuellen Bildungsprogramms mit dem Titel „Schulnahe Bildungsangebote in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) in Nordrhein-Westfalen“ sowie eine kontinuierliche Evaluierung der Effektivität des Programms sicherzustellen. Dafür hält der KV eine verstärkte finanzielle Förderung sowie eine Evaluierung der Voraussetzungen, die an das Lehrpersonal gestellt werden, für unerlässlich.
- die im Koalitionsvertrag vorgesehenen kommunale Zuweisung von Familien und besonders vulnerablen Gruppen nach spätestens 3 Monaten konsequent zu gewährleisten, damit Kinder schnellstmöglich die Regelschule besuchen können.
- zu evaluieren, welchen Einfluss eine vorgezogene Aufnahme in die Regelschule auf die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen hat. Sofern die Aufnahme im Interesse der Kinder und Jugendlichen ist, fordert der KV die Landesregierung NRW dazu auf,
- Regelschulen stärker zu fördern, damit diese mehr Personal einstellen und Lehrmaterialien sowie Räumlichkeiten ausbauen können.
- die Vernetzung der ZUEs mit Kooperationsschulen und den Schulämtern zu fördern, um die Möglichkeiten der Regelschulaufnahme bereits bei in den ZUEs lebenden Kindern und Jugendlichen zu evaluieren.
- die Priorisierung der Integration von Kindern und Jugendlichen in den Regelunterricht sicherzustellen. Von der Beschulung im Rahmen von separaten Willkommensklassen soll abgesehen werden.
Forderungen für bessere Schulbildung in Unterbringungseinrichtungen
Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen in Münster hat Forderungen an die Landesregierung Nordrhein-Westfalen.
Es geht um Schulangebote in Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE). Das sind Orte, wo Menschen vorübergehend wohnen.
Das fordert der Kreisverband:
- Das Bildungsprogramm soll konsequent umgesetzt werden.
- Es braucht regelmäßige Kontrollen: Funktioniert das Programm gut?
- Es braucht mehr Geld für das Programm.
- Die Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer müssen überprüft werden.
Familien sollen schneller in normale Schulen wechseln
- Familien sollen nach spätestens 3 Monaten normal verteilt werden.
- Das heißt: Kinder sollen schnell normale Schulen besuchen.
- Man soll überprüfen: Wie geht es den Kindern psychisch (seelisch) dabei?
- Wenn es gut ist, sollen normale Schulen mehr Unterstützung bekommen.
- Sie brauchen mehr Personal und bessere Ausstattung.
Bessere Zusammenarbeit zwischen Schulen
- Die ZUEs sollen mit normalen Schulen zusammenarbeiten.
- Man soll überprüfen: Können Kinder schneller in normale Schulen gehen?
- Kinder sollen normal unterrichtet werden.
- Separate Willkommensklassen (nur für bestimmte Gruppen) sollen nicht mehr sein.