GRÜNE Münster
Workshop zu Rassismuskritik
Grünes Zentrum (barrierefrei)
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Die Situation für Frauen mit ungeplanter Schwangerschaft und Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch in Münster wird auch durch Grüne Initiativen aktuell besser. Die Stimmung in der Stadt hat sich verbessert und die Akzeptanz selbstbestimmter Entscheidungen ist höher als früher. Das heißt aber bei weitem nicht, dass wir schon am Ziel sind. Die Diskussion und das Engagement gegen den Paragraphen 218 müssen weitergehen, denn auch die Abtreibungsgegner*innen lassen in ihrem Angriff auf die Selbstbestimmungsrechte von Schwangeren nicht nach. Darüber hinaus wird die Diskussion über das Recht von Frauen, selbstbestimmt und legal über ihren Umgang mit Sexualität und Fortpflanzung zu entscheiden, wesentlich von der politischen Stimmung im Land bestimmt. Mit der Zunahme rechter Ideologien gerät dieses Recht damit erneut unter Druck.
Mit dem 1000-Kreuze-Marsch findet jedes Jahr eine große Demonstration radikaler Abtreibungsgegner*innen in Münster statt. Für uns Grüne ist klar, dass wir hier dagegen halten, denn die Verbesserung der Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen ist für uns weiterhin ein Kernanliegen. Gemeinsam mit der ehemaligen Frauenärztin Mechtild Kuhlmann-Wesseling, Laura Kraft vom Bündnis für Sexuelle Selbstbestimmung in Münster und weiteren Gäst*innen möchten wir daher darüber sprechen, welche aktuellen Entwicklungen es gibt und wie sich die Versorgungslage in Münster stabilisieren und verbessern lässt.
Frauen mit ungeplanter Schwangerschaft haben es in Münster etwas leichter.
Die Grünen unterstützen diese Frauen. Die Gesellschaft akzeptiert ihre Entscheidungen besser als früher.
Aber wir sind noch nicht fertig. Wir müssen weiter kämpfen. Der Paragraph 218 (ein altes Gesetz gegen Abtreibung) ist immer noch da.
Manche Menschen sind gegen Abtreibung. Sie wollen Frauen vorschreiben, was sie tun sollen. Das ist falsch.
Frauen sollen selbst entscheiden. Sie sollen entscheiden über Sexualität und Kinder bekommen.
Rechte Politiker mögen das nicht. Sie wollen diese Rechte wegnehmen.
Jedes Jahr gibt es in Münster eine große Demo. Menschen sind gegen Abtreibung und marschieren.
Das wollen wir nicht. Die Grünen halten dagegen.
Wir wollen, dass Ärzte in Münster Abbrüche machen können. Das ist wichtig für uns.
Wir sprechen mit Fachleuten und Aktivisten. Sie berichten über neue Entwicklungen.
Wir fragen: Wie können wir Frauen in Münster besser helfen?
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