04.02.2026
Die Stadtverwaltung hat eine Lösung für den Fortbestand der E-Mail-Adressen mit der Endung @muenster.de gefunden (Zur Vorlage der Stadt). Die Nutzenden werden die Adresse für einen geringen monatlichen Betrag über einen deutschen Privatanbieter nutzen können. Ursprünglich sollten die Adressen aus Kostengründen abgeschaltet werden.
Dazu erklärt Albert Wenzel, digitalpolitischer und Fraktionssprecher der Grünen-Ratsfraktion:
„Die geplante Abschaltung der Adressen hat die Nutzerinnen und Nutzer besorgt. Betroffene haben uns zurückgemeldet, dass sie bereit sind, für eine Weiternutzung zu zahlen – auch angesichts der schwierigen städtischen Haushaltslage. Deshalb ist die gefundene Lösung ein guter Kompromiss: Die E-Mail-Adressen bestehen weiter – aber nicht auf Kosten der Steuerzahlenden.“
Und Noah Börnhorst, digitalpolitscher Sprecher der SPD-Ratsfraktion, betont:
„Die rund 10.000 Nutzerinnen und Nutzer können aufatmen. Sie können ihre E-Mail-Adresse weiterhin wie gewohnt nutzen. Es war uns wichtig, dass die Menschen nach vielen Jahren der problemlosen Nutzung von muenster.de nicht zu einem Umzug auf eine neue Adresse gezwungen werden.“
Abschließend erklärt Sven Konopka, digitalpolitischer Sprecher der Volt-Ratsfraktion:
„Mit der Umstellung auf einen E-Mail-Anbieter in Deutschland können die Daten der Nutzenden auf heimischen Servern bleiben. Gerade in Zeiten wie diesen ist die digitale Souveränität nicht hoch genug einzuschätzen. Deshalb sind wir froh, dass die Stadtverwaltung nach der politischen Intervention eine gute Lösung gefunden hat.“
Stadt behält E-Mail-Adressen mit @muenster.de
Die Stadtverwaltung hat entschieden: Die E-Mail-Adressen mit @muenster.de bleiben erhalten. Nutzer zahlen einen kleinen monatlichen Betrag. Ein deutscher Anbieter verwaltet die Adressen. Ursprünglich wollte die Stadt die Adressen abschalten. Der Grund: Das kostet zu viel Geld.
Albert Wenzel spricht für die Grünen im Rat: „Viele Menschen waren besorgt. Sie haben uns gesagt: Wir zahlen gerne. Deshalb ist diese Lösung gut. Die Adressen bleiben – aber nicht für die Steuerzahler teuer."
Noah Börnhorst spricht für die SPD im Rat: „Etwa 10.000 Menschen können aufatmen. Sie nutzen ihre Adresse wie bisher. Wir wollten nicht, dass sie eine neue Adresse nehmen müssen. Sie nutzen muenster.de schon lange ohne Probleme."
Sven Konopka spricht für die Volt im Rat: „Die Daten bleiben in Deutschland. Das ist wichtig für Sicherheit und Unabhängigkeit. Wir freuen uns, dass die Stadt eine gute Lösung gefunden hat."