Münsters Grüne zeigen sich bestürzt über die neuen Gewaltausbrüche im syrischen Aleppo. In den vergangenen Tagen hatte es Angriffe auf zwei kurdische Stadtviertel durch Truppen der syrischen Übergangsregierung gegeben.
Grünen-Sprecher Jörg Rostek kommentiert:
„Leider zeigt sich hier erneut, dass verschiedene Minderheiten in Syrien unter der aktuelle Übergangsregierung nicht sicher sind. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf und Menschenrechtsverletzungen gegen Minderheiten. Hier dürfen wir auch in Deutschland nicht wegschauen, sondern müssen diese Angriffe klar verurteilen und die Rückkehr zum Verhandlungstisch einfordern. Auch bei der Ausgestaltung der Beziehungen mit der aktuellen Übergangsregierung müssen diese Entwicklungen berücksichtigt werden.“
Medya Mustafa, Sprecherin der Grünen Ratsfraktion für Migration ergänzt:
„Diese wieder aufgeflammte Gewalt zeigt erneut, dass Syrien für viele Menschen kein sicheres Land ist. Wer nun flächendeckende Abschiebungen nach Syrien fordert, verkennt die Lage vieler Syrer*innen auch in Deutschland. Eine Rückkehr nach Syrien ist für viele schlicht nicht ohne große persönliche Risiken möglich. Dies sollte auch die Union anerkennen anstatt erneut Erwartungen zu wecken, die ohne massive Menschenrechtsverstöße nicht erfüllbar sind.“
Münsters Grüne sind besorgt über Gewalt in Syrien
In der Stadt Aleppo in Syrien gab es Angriffe. Die Soldaten der neuen Regierung griffen kurdische Stadtteile an. Die Grünen in Münster sind schockiert.
Das sagt der Grünen-Sprecher
Jörg Rostek ist Sprecher der Grünen. Er sagt: „Minderheiten (kleinere Gruppen von Menschen) in Syrien sind nicht sicher. Es gibt immer wieder Angriffe. Deutschland muss deutlich sagen: Das ist falsch. Wir wollen, dass die Politiker miteinander reden. Deutschland muss dies beachten."
Das sagt die Migrations-Sprecherin
Medya Mustafa spricht für die Grünen. Sie sagt: „Die neue Gewalt zeigt: Syrien ist nicht sicher. Viele Menschen können nicht zurück nach Syrien gehen. Es ist zu gefährlich. Das müssen auch andere Parteien verstehen. Menschen einfach nach Syrien zu schicken, ist falsch."