18.11.2025
Die Stadtverwaltung hat die Klimabilanz für die Stadt Münster aktualisiert. Im Bericht wird deutlich, dass der Ausstoß an Treibhausgasen wie CO2 deutlich gesunken ist, Münster vom Ziel der Klimaneutralität aber noch zu weit entfernt ist.
Zu der Bilanz erklärt Leandra Praetzel, klima- und umweltpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion:
„Dass angesichts steigender Bevölkerungszahlen der CO2-Ausstoß der Menschen und Betriebe in Münster gegenüber der letzten veröffentlichten Bilanz aus dem Jahr 2022 deutlich gesunken ist, ist gut. Besonders, dass der Rückgang der Emissionen zuletzt beschleunigt hat, macht Hoffnung. Wichtig ist jetzt: Münster darf beim Klimaschutz nicht nachlassen, sondern muss an Tempo zulegen. Als Stadt müssen wir uns dabei besonders auf die Bereiche fokussieren, die in unserem direktem Einflussbereich liegen. Besonders im Verkehr aber auch bei der energetischen Sanierung städtischer Gebäude liegen große Potentiale.“
Und Mathilda Harbering, ebenfalls klima- und umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Rathaus, betont:
„Münster und die Münsteraner*innen schützen gerne das Klima. Das zeigt sich nicht nur auf den Radwegen und Velorouten unserer Stadt, sondern auch beim explosionsartigen Zuwachs an Photovoltaikanlagen in den vergangenen drei Jahren. Besonders der starke Zuwachs beim sauberen Sonnenstrom verbessert Münsters Klimabilanz beim Strom gegenüber 2022 deutlich. Den Ausbau bei den Erneuerbaren müssen Stadt und Bürger*innen gemeinsam auch in den kommenden Jahren vorantreiben: Es gibt in Münster noch zu viele ungenutzte Dächer – auf Schulen und Sporthallen, auf Ein- und Mehrfamilienhäusern und auf Supermärkten und Lagerhallen. Das wollen wir in den kommenden Jahren angehen.“
Münster wird klimafreundlicher
Die Stadt Münster hat eine neue Bilanz gemacht. Die Bilanz zeigt: Die Stadt produziert weniger Abgase (Stoffe, die die Luft verschmutzen). Das ist gut. Aber Münster ist noch nicht klimaneutral (die Stadt schadet dem Klima noch).
Leandra Praetzel spricht für die Grünen im Rat. Sie sagt: „Münster hat weniger Abgase produziert als 2022. Das ist gut. Besonders weil mehr Menschen in Münster leben. Der Rückgang wird immer schneller. Das macht Hoffnung. Aber Münster darf nicht langsamer werden. Die Stadt muss schneller werden beim Klimaschutz. Wir müssen beim Verkehr mehr machen. Wir müssen auch alte Gebäude besser isolieren (warm halten). Dort gibt es große Möglichkeiten."
Mathilda Harbering spricht auch für die Grünen im Rat. Sie sagt: „Münster mag das Klima schützen. Man sieht das auf den Radwegen. Und immer mehr Menschen bauen Solaranlagen (Geräte, die Sonnenlicht in Strom umwandeln) auf ihre Häuser. Der Sonnenstrom wird immer wichtiger für Münster. Das ist sehr gut. Aber wir müssen noch mehr machen. Viele Dächer in Münster sind leer. Auf Schulen, auf Häusern, auf Supermärkten. Wir wollen das ändern. Zusammen mit den Bürgern."