15.12.2025
Der aktuelle Kinderrechteindex 2025 zeigt: Bei Schutz und Förderung von Kinderrechten gibt es bundesweit Fortschritte, zugleich aber weiterhin Handlungsbedarf – auch auf kommunaler Ebene. Die Grünen Münster sehen den Index als konstruktiven Auftrag, die bereits eingeschlagene Richtung konsequent weiterzugehen.
„Der Kinderrechteindex macht deutlich, wie wichtig verlässliche Strukturen, Beteiligung und Prävention vor Ort sind“, erklärt Leon Herbstmann, familienpolitischer Sprecher der Grünen Münster. „Münster ist gut aufgestellt, doch wir wollen mehr: Kinderrechte müssen im Alltag spürbar werden – in Kitas, Schulen, im öffentlichen Raum und in der Verwaltung.“
Anna Hünker, familienpolitische Sprecherin der Grünen in Münster betont dabei die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Land und Bund. „Nordrhein-Westfalen hat wichtige Grundlagen gelegt, jetzt kommt es darauf an, sie vor Ort wirksam umzusetzen. Wir Kommunen spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche zu schützen, zu beteiligen und zu fördern.“
Um Münster zu einer kinderfreundlichen Kommune weiterzuentwickeln, könne auf ein fundiertes Konzept des Kinderschutzbundes zurückgegriffen werden, das im Auftrag der Politik erarbeitet wurde. Die darin aufgezeigten Maßnahmen gelte es Schritt für Schritt umzusetzen und dauerhaft zu verankern, so betonen die beiden weiter. Kinder bräuchten verlässliche Ansprechstellen, echte Beteiligungsmöglichkeiten und eine Stadt, die ihre Bedürfnisse mitdenkt.
Birgit Wolters, Sprecherin im Kreisverband der GRÜNEN ergänzt: „Schon seit 1989 gibt es die UN-Kinderrechtskonvention, 1992 hat Deutschland diese unterzeichnet. Über dreißig Jahre später, so wird es im aktuellen Bericht deutlich, muss für die Einhaltung weiterhin viel getan werden. Wir GRÜNE haben im Kommunalwahlprogramm 2025 für Münster klare Schwerpunkte festgehalten: die Unterstützung von Präventions- und Beratungsangeboten, eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungen sowie die Unterstützung von Familien durch passgenaue Angebote.“
„Der Kinderrechteindex 2025 ist kein Zeugnis, sondern ein Kompass“, fasst Leon Herbstmann zusammen. „Er erinnert uns daran, dass Chancengerechtigkeit und echte Teilhabe nur dann gelingen, wenn Kinderrechte konsequent vor Ort umgesetzt werden. Als Kommune tragen wir eine besondere Verantwortung, Armut vorzubeugen und allen Kindern gute Startbedingungen zu ermöglichen. Der Index zeigt, wo wir stehen und wo es hingehen muss. Münster hat die Chance, Vorreiterin zu sein – mit klaren Zielen, guter Zusammenarbeit und dem festen Willen, Kinderrechte konsequent umzusetzen.“
Transparenzhinweis: Anna Hünker ist selbst als Projektkoordinatorin für den Kinderschutzbund Münster aktiv.
Kinderrechteindex 2025: Münster muss mehr tun
Der Kinderrechteindex 2025 zeigt: Deutschland macht Fortschritte. Aber es gibt noch viel zu tun. Auch in Münster. Die Grünen in Münster sehen das als Auftrag. Sie wollen weiter in diese Richtung gehen.
Leon Herbstmann spricht für die Grünen. Er sagt: „Kinderrechte brauchen gute Strukturen vor Ort. Münster ist schon gut. Aber wir wollen mehr. Kinderrechte müssen im Alltag spürbar sein. In Kitas, in Schulen, überall in der Stadt."
Anna Hünker spricht auch für die Grünen in Münster. Sie sagt: „Nordrhein-Westfalen hat gute Grundlagen geschaffen. Jetzt müssen wir diese Grundlagen in Münster umsetzen. Kommunen spielen dabei eine wichtige Rolle."
Um Münster kinderfreundlicher zu machen, gibt es bereits einen guten Plan. Der Kinderschutzbund hat diesen Plan gemacht. Jetzt müssen die Grünen diesen Plan Schritt für Schritt umsetzen. Kinder brauchen Ansprechstellen. Kinder brauchen echte Mitsprache. Die Stadt muss die Bedürfnisse von Kindern beachten.
Birgit Wolters spricht auch für die Grünen. Sie sagt: „Seit 1989 gibt es die UN-Kinderrechtskonvention (ein weltweiter Vertrag zum Schutz von Kindern). Deutschland hat 1992 unterschrieben. Über 30 Jahre später müssen wir immer noch viel tun."
Die Grünen haben klare Ziele für Münster:
- Mehr Beratungsangebote für Kinder und Familien
- Kinder sollen bei Entscheidungen mitbestimmen
- Bessere Unterstützung für Familien
Leon Herbstmann sagt: „Der Kinderrechteindex ist kein Zeugnis (Schulnote). Er ist ein Kompass (Wegweiser). Er zeigt uns, wo wir sind und wo wir hin müssen. Münster kann Vorreiter sein. Mit klaren Zielen und mit starkem Willen."
Anmerkung: Anna Hünker arbeitet selbst für den Kinderschutzbund Münster.