Ihr Lieben,
nächstes Jahr ist Landtagswahl in NRW. Und ich weiß, wir sagen das irgendwie immer, aber diese Wahl ist eine der wichtigsten der kommenden Jahre. Die schwarz-grüne Landesregierung ist aktuell fast die einzige Regierung in Deutschland, die eine stabile und erfolgreiche Arbeit leistet. Hier wird sich im nächsten Jahr zeigen, ob der Weg des konstruktiven Miteinanders weitergeht, oder ob wir einen ähnlichen Weg einschlagen wie die Bundesregierung. Hier wird sich entscheiden, wie klein wir die AfD durch konstruktives Regieren halten können. Es geht nicht nur um NRW, es geht um einen Ausweg aus dem ständigen Spannungsfeld des Populismus. Es geht darum, zu beweisen, dass eine starke und stabile Regierung und gute Politik für die Menschen der Garant für unsere Demokratie und die besten Gegenmittel gegen den Rechtsextremismus sind. Dabei möchte ich helfen, dafür bewerbe ich mich als Kandidat für die Landtagswahl im Wahlbezirk Münster/Coesfeld III und um das Votum des Kreisverbandes Coesfeld.
Ich bin Richard, 24 Jahre alt und wohne aktuell in Münster. 2024 habe ich nach der Austrittswelle die Grüne Jugend NRW wieder mit aufgebaut und war bis vor kurzem Mitglied im Landesvorstand, wo ich mich vor allem um den ländlichen Raum und den Bezirk Westfalen gekümmert habe. Ich bin Kommunikationswissenschaftler und arbeite in den Wahlkreisbüros von Dorothea Deppermann und Josefine Paul.
Der Wahlkreis Münster/Coesfeld III erstreckt sich von der Münsteraner Innenstadt über den Münsteraner Westen bis in den Kreis Coesfeld nach Havixbeck und Nottuln. Ich bewerbe mich gerade für diesen Wahlkreis, da ich sowohl in Nottuln als auch in Münster gelebt habe und Politik machen durfte.
In Nottuln bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe mich schon früh politisch als Gründer von Fridays for Future in Nottuln und im Kreis Coesfeld engagiert. Ich habe die Grüne Jugend im Kreis Coesfeld vor 4 Jahren neu gegründet und stabilisiert. Bis 2025 durfte ich mich als Ratsherr im Nottulner Gemeinderat für Klimaschutz und für junge Menschen in Nottuln einsetzen. Für die Grüne Fraktion habe ich mit der CDU die Klimaneutralität bis 2030 verhandelt, die wir in Nottuln aller Voraussicht nach vorzeitig erreichen werden. Ich konnte durch dieses Amt viele Menschen in Nottuln kennenlernen und viel über Nottuln selbst und die Herausforderungen unserer Kommunen im ländlichen Raum lernen.
Mittlerweile wohne ich in Münster. Dort habe ich erfolgreich Kommunikationswissenschaft studiert und durch mein Studium und meine Zeit in Münster die Bedürfnisse und Herausforderungen von Studierenden erlebt. Die Wohnungsnot, die steigenden Lebenshaltungskosten und fehlende Therapieplätze. Gleichzeitig durfte ich als Mitglied des Landesvorstandes der Grünen Jugend NRW die Grüne Jugend in Münster unterstützen und die Grüne Jugend Westfalen wieder aufbauen. Ich habe in dieser Zeit erlebt, wie unterschiedlich die Probleme in der Stadt und auf dem Land sind und wie wichtig es dennoch ist, Stadt und Land nicht gegeneinander auszuspielen. Wahlkreise sind normalerweise so geschnitten, dass sie ähnliche Gebiete zusammenfassen. Dieser Wahlkreis bricht damit. Die Münsteraner Innenstadt könnte wohl kaum unterschiedlicher zur Bauernschaft Stevern in Nottuln sein. Aber genau darin liegt für mich der Reiz. Ich möchte beide Teile des Wahlkreises, den städtischen und den ländlichen, vereinen und repräsentieren. Ich möchte Brücken bauen und zeigen, dass die Interessen von Stadt und Land nicht gegeneinander ausgespielt werden müssen, sondern verbunden werden können.
Thematisch durfte ich mich im Landesvorstand der Grünen Jugend vor allem um den ländlichen Raum kümmern. Ich durfte die ländlichen Kreisverbände von Steinfurt bis nach Siegen-Wittgenstein betreuen, war gefühlt schon überall in NRW und habe die Probleme junger Menschen auf dem Land kennengelernt. Gerade junge Menschen sind auf funktionierende Infrastruktur angewiesen. Busse, die fahren, Schulen, die funktionieren und Orte, wo sie nicht zu viel sind und einfach jung und laut sein dürfen. Aber auch ältere Menschen dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren. Auf dem Land schließen immer mehr Gaststätten, Läden der Nahversorgung und Arztpraxen. Vielerorts ist die flächendeckende Versorgung, insbesondere im medizinischen Bereich, nicht mehr gesichert. Hier möchte ich mich für eine ausreichende Infrastruktur auf dem Land einsetzen.
Und dann gibt es Menschen in der Landwirtschaft, die sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen. Die gerne den Hof der Eltern übernehmen würden, aber nicht wissen, ob sie davon leben können. Und leider werden diese Sorgen gerade nur von der CDU angesprochen. Landwirt:innen und Grüne werden häufig als natürliche Feinde dargestellt. Das würde ich gern ändern! Landwirt:innen ernähren uns, sind elementar für unsere Gesellschaft. Gleichzeitig ist kaum eine Berufsgruppe so krass von der Klimakrise betroffen wie die Landwirtschaft. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur, wirksamer Klimaschutz und die Sicherung unserer Lebensgrundlagen – das vereint uns Grüne und Landwirt:innen! Gerade familiengeführte landwirtschaftliche Betriebe brauchen unsere Unterstützung. Dafür möchte ich kämpfen, mit Blick auf die Gemeinsamkeiten und auf gute Maßnahmen für die Zukunft.
Als Kommunikationswissenschaftler stehe ich für eine starke und vielfältige Medienlandschaft. Freier und unabhängiger Journalismus ist das Rückgrat jeder Demokratie! Und mit Blick nach Ungarn und Polen sehen wir sehr deutlich, wie schwierig es für Demokrat:innen wird, wenn Medien erst einmal unter autokratischer Kontrolle stehen. Ich möchte mich im Landtag für ein resilientes Mediensystem einsetzen. Das gilt für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf Landesebene, aber auch für den Lokaljournalismus vor Ort. Jüngst wurde der Aschendorff-Verlag von der Rheinischen Post übernommen. Das bedeutet in der Praxis, dass die redaktionellen Inhalte der Landespolitik in Lokalzeitungen nun fast in ganz NRW von einem Medienhaus erstellt werden. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass das Medienangebot gerade auf lokaler Ebene erhalten und vielfältig bleibt. Es darf nicht in unserem Interesse sein, dass die Medienlandschaft in NRW in den Händen weniger liegt.
Ich bin ein junger Mensch. Mit meinen 24 Jahren wäre ich vermutlich der jüngste Landtagsabgeordnete. Deshalb möchte ich mich für Generationengerechtigkeit einsetzen. Das heißt für mich gegenseitige Solidarität. Die jungen Menschen waren während Corona solidarisch und sie sind es bei der Wehrpflicht und bei der Rente. Und ich bin gerne solidarisch, meine Generation ist gerne solidarisch. Ich wünsche mir nur, dass wir als Gesellschaft genau so solidarisch mit der jungen Generation sind. Ich wünsche mir, dass wir Geld für unsere Schulen ausgeben, dass wir alles tun, um unseren Enkeln einen intakten Planeten zu hinterlassen und dass auch ihre Rente sicher ist. Dieser Generation fehlt aktuell eine Zukunftsperspektive. Ich möchte mich im Landtag für eine Politik einsetzen, die jungen Menschen wieder Zuversicht gibt, die ihnen Lust auf die Zukunft macht. Und das geht nur mit einer Gesellschaft, die zusammenhält, die an einem Strang zieht, egal ob jung oder alt!
Ich würde mich freuen, die Perspektive von Stadt und Land im nächsten Landtag vertreten zu dürfen. Ich möchte mich für eine Landwirtschaftspolitik für kleine und mittlere Familienbetriebe und für ein vielfältiges und resilientes Mediensystem einsetzen. Und ich möchte die junge Generation am Verhandlungstisch vertreten, wenn es um die großen Entscheidungen unserer Zeit geht. Dafür bitte ich euch um euer Vertrauen.
Liebe Menschen,
Nächstes Jahr wählen wir einen neuen Landtag in NRW.
Diese Wahl ist sehr wichtig für unsere Zukunft.
Die aktuelle Regierung arbeitet gut zusammen.
Im nächsten Jahr zeigt sich: Geht das gut weiter?
Oder bekommen wir Probleme wie in Berlin?
Ich möchte helfen, dass alles gut läuft.
Darum kandidiere ich im Wahlbezirk Münster/Coesfeld III.
Wer bin ich?
Ich heiße Richard und bin 24 Jahre alt.
Ich wohne in Münster.
2024 habe ich die Grüne Jugend NRW wieder aufgebaut.
Ich bin Kommunikationswissenschaftler (ein Beruf im Bereich Medien und Sprechen).
Ich arbeite in zwei Wahlkreisbüros (Arbeitsorte von Politikern).
Meine Erfahrung im Dorf und in der Stadt
Ich bin in Nottuln aufgewachsen.
Später bin ich nach Münster gezogen.
Ich kenne beide Orte gut.
Im Dorf gründete ich Fridays for Future.
Im Gemeinderat half ich vier Jahre lang mit.
Wir verhandelten Klimaschutz (ein Ziel bis 2030).
In Münster studierte ich erfolgreich.
Ich lernte die Probleme von Studierenden:
- Wohnungen sind teuer und schwer zu finden.
- Leben wird teurer.
- Psychologische Hilfe ist schwer zu bekommen.
Der Wahlbezirk ist besonders:
Er verbindet die Münster-Innenstadt und das Dorf Nottuln.
Das ist sehr unterschiedlich.
Aber genau das reizt mich!
Ich möchte Stadt und Land verbinden.
Ich möchte zeigen: Stadt und Land brauchen sich nicht bekämpfen.
Sie können zusammenarbeiten.
Meine Themen
Der ländliche Raum
Ich kenne die Probleme auf dem Land.
Junge Menschen brauchen dort Busse.
Schulen müssen funktionieren.
Orte müssen jugendsicher sein.
Ältere Menschen: Immer mehr Läden schließen.
Ärzte sind schwer zu finden.
Ich will bessere Infrastruktur (Versorgung und Dienste) auf dem Land.
Landwirtschaft
Viele Bauern machen sich Sorgen.
Sie wollen den Hof der Eltern übernehmen.
Aber sie wissen nicht: Kann ich davon leben?
Grüne und Bauern werden oft als Gegner dargestellt.
Das ist falsch!
Bauern ernähren uns.
Die Klimakrise bedroht auch sie besonders.
Wir passen zusammen!
Ich möchte Familienbauernhöfe unterstützen.
Medien und Journalismus
Ich bin Kommunikationswissenschaftler.
Freier Journalismus ist wichtig für die Demokratie.
Schaut man nach Ungarn und Polen: Dort regieren Autokraten.
Sie kontrollieren die Medien.
Das ist gefährlich.
In NRW kauft ein großes Medienhaus viele Lokalzeitungen.
Dann schreiben wenige Menschen für alle Zeitungen.
Das ist nicht gut.
Ich will vielfältige Medien überall in NRW.
Generationengerechtigkeit
Ich bin 24 Jahre alt.
Ich bin vielleicht der jüngste Abgeordnete.
Junge Menschen brauchten Mut in Corona-Zeiten.
Sie halfen bei der Wehrpflicht (Pflicht zum Militär).
Sie vertrauen auf die Rente.
Wir wollen, dass ältere Menschen Hilfe bekommen.
Aber auch junge Menschen brauchen Hilfe!
Bessere Schulen kosten Geld.
Wir müssen den Planeten schützen.
Auch die Rente von morgen muss sicher sein.
Viele junge Menschen sehen keine Zukunft.
Das möchte ich ändern!
Ich will, dass alle zusammenhalten.
Jung und alt ziehen an einem Strang.
Meine Bitte
Ich möchte Stadt und Land vertreten.
Ich möchte kleine Bauernhöfe unterstützen.
Ich möchte gute Medien überall.
Ich möchte junge Menschen am Tisch haben.
Wenn große Entscheidungen anstehen.
Dafür bitte ich euch um Vertrauen.

