Was mir wichtig ist
Politik muss dort funktionieren, wo Menschen leben: in der Münsteraner Innenstadt genauso wie in Havixbeck und Nottuln. Ich möchte Stadt und Land zusammendenken, unsere Lebensgrundlagen schützen und dafür sorgen, dass auch die junge Generation mit Zuversicht nach vorne schauen kann.
Was mir wichtig ist
Politik muss dort funktionieren, wo Menschen leben.
Das ist in der Münsteraner Innenstadt genauso wichtig wie in Havixbeck und Nottuln.
Ich möchte Stadt und Land zusammen denken.
Ich möchte unsere Lebensgrundlagen schützen.
Ich möchte, dass auch junge Menschen mit Zuversicht in die Zukunft schauen können.
Stadt und Land zusammendenken:
Gutes Leben darf keine Frage der Postleitzahl sein.
Ich bin in Nottuln aufgewachsen und lebe heute in Münster. Ich kenne das Leben auf dem Land genauso wie die Herausforderungen einer wachsenden Stadt. Und ich weiß: Die Bedürfnisse sind manchmal unterschiedlich – aber sie müssen keine Gegensätze sein.
Gerade im ländlichen Raum entscheidet eine funktionierende Infrastruktur darüber, ob Menschen gerne bleiben und eine Perspektive für sich sehen. Es braucht Busse und Bahnen, auf die man sich verlassen kann, gute Schulen, eine erreichbare medizinische Versorgung und Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Besonders junge Menschen brauchen Freiräume, in denen sie einfach jung und auch mal laut sein dürfen.
Gleichzeitig verschwinden vielerorts Gaststätten, Geschäfte und Arztpraxen. Wer kein Auto hat, merkt schnell, wie sehr das den eigenen Alltag einschränken kann. Ich möchte, dass wir den ländlichen Raum nicht nur verwalten, sondern aktiv stärken – für junge Menschen, für Familien und für diejenigen, die dort alt werden möchten.
Stadt und Land zusammen denken
Ein gutes Leben darf nicht von der Postleitzahl abhängen.
Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Heute lebe ich in Münster. Ich kenne beide Welten gut. Die Menschen auf dem Land haben andere Wünsche als Städter. Aber das muss kein Problem sein.
Das Land braucht gute Infrastruktur
Auf dem Land ist eine funktionierende Infrastruktur (Verkehr, Schulen, Ärzte) sehr wichtig. Menschen möchten dort gerne bleiben und arbeiten.
Es braucht:
- Busse und Züge, auf die man sich verlassen kann
- gute Schulen
- Ärzte in der Nähe
- Orte, wo Menschen sich treffen können
Junge Menschen brauchen Plätze. Dort können sie spielen, sich treffen und auch laut sein.
Viele Läden und Ärzte verschwinden
Gastststätten (Kneipen) schließen. Geschäfte machen zu. Arztpraxen verschwinden.
Ohne Auto wird der Alltag schwer. Man kann nicht einkaufen gehen. Man kann nicht zum Arzt fahren.
Ich möchte das Land aktiv unterstützen. Nicht nur verwalten. Das ist wichtig für junge Menschen, für Familien und für ältere Menschen.
Stadt und Land dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Gute Politik verbindet beides.
Landwirtschaft und Klimaschutz? Gehören zusammen.
Für eine Landwirtschaft mit Zukunft.
Landwirte ernähren uns und prägen unsere Region. Trotzdem wissen gerade kleinere und familiengeführte Betriebe immer häufiger nicht, ob sich die nächste Generation die Übernahme des eigenen Hofes noch leisten kann und davon langfristig leben kann.
Gleichzeitig ist kaum eine Berufsgruppe so unmittelbar von den Folgen der Klimakrise abhängig wie die Landwirtschaft. Dürren, Starkregen und andere Wetterextreme bedrohen Ernten und damit auch wirtschaftliche Existenzen. Eine intakte Natur und ein stabiles Klima sind deshalb nicht das Gegenstück zu erfolgreicher Landwirtschaft – sie sind ihre Grundlage.
Viel zu häufig werden Grüne und Landwirt trotzdem als natürliche Gegner dargestellt. Ich möchte dazu beitragen, diese Gräben zu überwinden. Wir brauchen Klimaschutz, der gemeinsam mit den Menschen in der Landwirtschaft funktioniert, verlässliche Perspektiven für Betriebe und eine Politik, die insbesondere kleine und mittlere Familienbetriebe unterstützt.
Landwirtschaft und Klimaschutz gehören zusammen
Für eine Landwirtschaft mit Zukunft.
Landwirte ernähren uns. Sie prägen unsere Region.
Aber kleine Betriebe haben Probleme. Die nächste Generation kann den Hof oft nicht übernehmen. Das Geld reicht nicht aus.
Die Landwirtschaft leidet unter der Klimakrise. Dürren (zu wenig Wasser) und Starkregen zerstören Ernten. Das bedroht auch die Arbeitsplätze.
Eine intakte Natur hilft der Landwirtschaft. Ein stabiles Klima ist die Grundlage für erfolgreiche Bauernhöfe.
Oft sieht man Grüne und Landwirte als Gegner. Das ist falsch.
Wir brauchen Klimaschutz zusammen mit den Landwirten. Die Betriebe brauchen Perspektiven. Die Politik muss kleine Familienbetriebe unterstützen.
Landwirte und Grüne sind keine natürlichen Feinde. Uns verbindet das Interesse daran, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.
Demokratie braucht unabhängige Stimmen.
Für eine vielfältige und freie Medienlandschaft.
Freier und unabhängiger Journalismus ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Er informiert, kontrolliert politische Macht, schafft Öffentlichkeit und ermöglicht gesellschaftliche Debatten. Als Kommunikationswissenschaftler ist mir deshalb besonders wichtig, dass wir diese Vielfalt erhalten.
In anderen europäischen Ländern können wir beobachten, was passiert, wenn Medien zunehmend unter politischen Einfluss geraten oder sich Medienmacht in wenigen Händen konzentriert. Auch bei uns steht die Medienlandschaft unter Druck: Redaktionen werden zusammengelegt, Lokalzeitungen verschwinden und journalistische Angebote müssen mit immer weniger Ressourcen auskommen.
Gerade der Lokaljournalismus ist für unsere Demokratie unverzichtbar. Wer berichtet über Entscheidungen im Gemeinderat, lokale Konflikte oder Entwicklungen vor der eigenen Haustür, wenn es keine starken Redaktionen mehr gibt? Ich möchte mich deshalb für ein resilientes Mediensystem, einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk und eine vielfältige lokale Medienlandschaft einsetzen.
Demokratie braucht freie Stimmen
Für eine vielfältige und freie Medienlandschaft.
Unabhängiger Journalismus ist wichtig für Demokratie.
Er informiert die Menschen. Er kontrolliert die Politik.
Er schafft öffentliche Debatten (Gespräche in der Gesellschaft).
Deshalb ist es wichtig, dass wir diese Vielfalt erhalten.
Medien in Europa unter Druck
In anderen europäischen Ländern gibt es Probleme.
Politiker beeinflussen die Medien zu sehr.
Wenige Menschen kontrollieren viele Medien.
Auch bei uns ist das ein Problem:
- Redaktionen (Büros von Journalisten) werden zusammengelegt
- Lokale Zeitungen verschwinden
- Journalisten haben weniger Geld und Zeit
Lokaljournalismus ist sehr wichtig
Lokaljournalismus ist für Demokratie notwendig.
Wer berichtet über die Gemeinde, wenn es keine Redaktionen mehr gibt?
Wer schreibt über lokale Probleme und Veränderungen?
Deshalb will ich für folgendes arbeiten:
- Ein starkes öffentliches Radio und Fernsehen
- Vielfältige lokale Medien
- Ein gutes Mediensystem
Eine starke Demokratie braucht Medien, die unabhängig berichten können – auch direkt vor unserer Haustür.
Eine Zukunft, auf die wir uns freuen können:
Politik für die junge Generation.
Ich bin 24 Jahre alt. Viele große politische Entscheidungen, die heute getroffen werden, werden meine Generation noch jahrzehntelang begleiten. Trotzdem habe ich häufig das Gefühl, dass junge Menschen zwar Verantwortung übernehmen sollen, ihre Perspektive bei politischen Entscheidungen aber nicht selbstverständlich mit am Tisch sitzt.
Meine Generation ist solidarisch. Wir waren es während der Corona-Pandemie und wir sind bereit, Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen. Diese Solidarität muss aber in beide Richtungen funktionieren.
Dazu gehört, in gute Schulen und Bildung zu investieren. Dazu gehören bezahlbares Wohnen und Unterstützung für junge Menschen, die psychologische oder therapeutische Hilfe benötigen. Dazu gehört eine Politik, die die Klimakrise ernst nimmt und unseren Kindern und Enkeln einen lebenswerten Planeten hinterlässt. Und dazu gehört ein Sozialstaat, auf den sich auch diejenigen verlassen können, die heute jung sind.
Vor allem möchte ich jungen Menschen eines zurückgeben: Zuversicht. Politik darf sich nicht nur darum drehen, welche Krise wir als Nächstes bewältigen müssen. Sie muss zeigen, wie eine bessere Zukunft aussehen kann – und den Mut haben, sie zu gestalten.
Eine gute Zukunft für junge Menschen
Ich bin 24 Jahre alt. Große politische Entscheidungen heute beeinflussen mein Leben lange Zeit. Aber ich habe ein Problem: Junge Menschen sollen Verantwortung übernehmen. Bei politischen Entscheidungen werden wir aber nicht gefragt.
Meine Generation hilft sich gegenseitig. Das haben wir in der Corona-Pandemie gezeigt. Wir wollen Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen. Das muss aber in beide Richtungen funktionieren.
Das brauchen junge Menschen
- Gute Schulen und bessere Ausbildung
- Wohnungen, die nicht zu teuer sind
- Hilfe für psychische Probleme (Unterstützung durch Therapeuten)
- Politik gegen die Klimakrise (für eine lebenswerte Erde)
- Einen starken Sozialstaat (Unterstützung wenn man in Not ist)
Ich wünsche mir für junge Menschen vor allem eines: Hoffnung.
Politik muss zeigen, wie eine bessere Zukunft aussieht. Sie muss den Mut haben, diese Zukunft zu gestalten. Nicht nur Krisen lösen. Das ist nicht genug.
Meine Generation ist bereit, solidarisch zu sein. Aber Solidarität funktioniert in beide Richtungen.
Politik entsteht im Gespräch
Was beschäftigt dich in Münster, Havixbeck oder Nottuln? Welches Thema fehlt dir? Schreib mir.
Vielen Dank, ich melde mich bei dir!